Bundesbank stockt drei Bundesanleihen um 2,3 Mrd. Euro auf
BBK Press

Bundesbank stockt drei Bundesanleihen um 2,3 Mrd. Euro auf

Nachfrage nach Langläufern stabil

Die Bundesbank hat am 14. Januar 2026 bei einer Multi-ISIN-Auktion drei Bundesanleihen im Gesamtwert von 2,33 Milliarden Euro zugeteilt.

Die Aufstockung umfasste Anleihen mit Fälligkeiten 2042, 2052 und 2056.

Die 3,25%-Anleihe von 2010 (2042) wurde mit 700,92 Mio. Euro zu einer Durchschnittsrendite von 3,23% zugeteilt und zeigte eine Überdeckung von 1,1.

Die 0%-Anleihe von 2021 (2052) erhielt Zuteilungen von 809,37 Mio. Euro bei einer Rendite von 3,45% und einer Überdeckung von 1,5.

Besonders stark nachgefragt war die 2,90%-Anleihe von 2025 (2056) mit einer Zuteilung von 822,45 Mio. Euro, ebenfalls 3,45% Rendite und einer Überdeckung von 2,1.

Routinemäßige Refinanzierung des Bundes

Die regelmäßige Aufstockung von Bundesanleihen ist ein zentraler Bestandteil der Refinanzierungsstrategie des Bundes.

Sie dient der Deckung des Finanzbedarfs und der Pflege des Sekundärmarktes für Staatsanleihen.

Die Ergebnisse dieser Auktion spiegeln die aktuelle Nachfrage institutioneller Investoren nach als sicher geltenden deutschen Staatstiteln wider und liefern Indikatoren für die Liquidität und Preisbildung im Euro-Anleihemarkt.

Die Finanzagentur des Bundes platziert zudem einen Teil der Anleihen (Marktpflegequote) am Sekundärmarkt.

Solide Nachfrage nach deutschen Staatstiteln

Die Auktion ist ein administrativer Vorgang zur Staatsfinanzierung.

Die Ergebnisse zeigen eine solide Nachfrage nach deutschen Bundesanleihen, insbesondere bei den längeren Laufzeiten, was auf anhaltendes Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Bundes hindeutet.

Es handelt sich um eine erwartbare Meldung ohne neue geldpolitische Signale.

Original: Aufstockung von drei Anleihen des Bundes – Tenderergebnis

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