Bundesbank platziert 2,50% Bundesobligationen mit 2,47% Durchschnittsrendite
Ergebnis der Bundesobligationen-Auktion
Die Bundesbank hat am 13. Januar 2026 Bundesobligationen der Serie 193 mit einem Kupon von 2,50 Prozent und Fälligkeit am 16. April 2031 erfolgreich platziert.
Die Auktion führte zu einer Zuteilung von 4.596,60 Millionen Euro bei einem Gesamtvolumen der Serie von 6.000,00 Millionen Euro.
Die durchschnittliche Rendite belief sich auf 2,47 Prozent, während der gewogene Durchschnittskurs bei 100,16 Prozent lag.
Die Nachfrage war mit einem Überzeichnungsgrad (Cover Ratio) von 1,4 solide, wobei Gebote über 6.483,00 Millionen Euro eingingen.
Für Marktpflegezwecke behielt der Bund 1.403,40 Millionen Euro ein.
Regelmäßige Staatsfinanzierung am Markt
Die Platzierung von Bundesobligationen ist ein routinemäßiger Vorgang im Rahmen der Staatsfinanzierung der Bundesrepublik Deutschland.
Solche Auktionen dienen dazu, den Kapitalbedarf des Bundes zu decken und sind ein wichtiger Indikator für die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen am Primärmarkt.
Die Finanzagentur des Bundes ist für die Emissionen zuständig, während die Bundesbank die Auktionen durchführt.
Die Ergebnisse spiegeln die aktuelle Markteinschätzung der Kreditwürdigkeit Deutschlands und das Zinsumfeld wider.
Routine-Auktion mit erwartbaren Parametern
Das Ergebnis der Bundesobligationen-Auktion ist eine technische Meldung zur Staatsfinanzierung.
Die Kennzahlen wie Rendite und Überzeichnungsgrad liegen im erwartbaren Rahmen für eine Emission deutscher Staatsanleihen und senden keine neuen geldpolitischen oder marktbewegenden Signale.
Es handelt sich um eine planmäßige Transaktion zur Deckung des Finanzbedarfs des Bundes.
Original: Bundesobligationen – Tenderergebnis
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