Bundesbank informiert Banken über Zahlungsverkehr zum Jahreswechsel 2025/26
Zahlungsverkehr und Fazilitäten an den Feiertagen
Die Deutsche Bundesbank informiert Kreditinstitute in einem Rundschreiben vom 26. November 2025 über die Besonderheiten der Geschäftsabwicklung zum Jahreswechsel 2025/2026.
Bargelddienstleistungen sind an den Feiertagen und am 24. sowie 31. Dezember 2025 stark eingeschränkt; einzelne Filialen öffnen nur stundenweise für Einzahlungsasservate.
Im unbaren Zahlungsverkehr bleiben der 24. und 31. Dezember reguläre TARGET-Geschäftstage für Individual- und SEPA-Zahlungen.
Das TARGET Instant Payment Settlement (TIPS) für Echtzeitüberweisungen steht durchgehend zur Verfügung, auch an den TARGET-Feiertagen am 25., 26. Dezember und 1. Januar, an denen T2 und T2S geschlossen sind.
Die Spitzenrefinanzierungs- und Einlagefazilität sowie die T2S-Wertpapierverrechnung sind am 24. und 31. Dezember vollumfänglich nutzbar.
Planungssicherheit für den Jahresendspurt der Banken
Dieses Rundschreiben der Deutschen Bundesbank ist eine jährliche, routinemäßige, aber essenzielle Information für alle in Deutschland tätigen Kreditinstitute.
Es dient der Sicherstellung der reibungslosen Funktionsfähigkeit des Finanzsystems über die Feiertage zum Jahreswechsel.
Die präzise Kommunikation der Verfügbarkeit von Zahlungsverkehrssystemen, ständigen Fazilitäten und Wertpapierverrechnung ist entscheidend für die Liquiditätsplanung der Banken und die Aufrechterhaltung der Finanzmarktstabilität.
In Zeiten erhöhter Marktvolatilität oder unerwarteter Ereignisse ist die Verlässlichkeit dieser Infrastrukturen von größter Bedeutung.
Die Bundesbank unterstreicht damit ihre Rolle als Hüterin der operativen Stabilität im deutschen Finanzsektor.
Routineinformation mit hoher operativer Relevanz
Das Rundschreiben bietet keine neuen geldpolitischen Signale oder Einschätzungen, sondern ist eine rein technische und operative Mitteilung.
Seine Relevanz liegt in der Bereitstellung kritischer Informationen für die Liquiditäts- und Geschäftsplanung der Kreditinstitute über den Jahreswechsel.
Für die betroffenen Finanzinstitute ist dies eine Pflichtlektüre, um Engpässe oder Fehlplanungen im Zahlungsverkehr und bei der Refinanzierung zu vermeiden.
Die präzise Auflistung der Verfügbarkeiten der verschiedenen Systeme gewährleistet die Stabilität der Finanzinfrastruktur in einer potenziell sensiblen Zeit.