Euroraum-Zinsen im November: Stagnation bei Krediten und Einlagen
BBK Data

Euroraum-Zinsen im November: Stagnation bei Krediten und Einlagen

Zinslandschaft im Stillstand

Die Zinslandschaft im Euroraum zeigte sich im November 2025 weitgehend unverändert.

Die gewichteten Kreditfinanzierungskosten für neue Unternehmenskredite verharrten bei 3,50 Prozent, für Wohnungsbaukredite bei 3,30 Prozent.

Auch die Einlagenzinsen blieben stabil: Unternehmen erhielten für Termineinlagen 1,93 Prozent, private Haushalte 1,80 Prozent.

Lediglich bei spezifischen Kreditkategorien gab es minimale Bewegungen von wenigen Basispunkten, etwa bei kleinen Unternehmenskrediten, die leicht anzogen.

Ein klares Signal für die nächste geldpolitische Bewegung sucht man in diesen Daten vergebens.

Warten auf den nächsten Zinsschritt

Nach einer Serie von Zinserhöhungen befindet sich die EZB in einer Beobachtungsphase.

Die Stabilität der MFI-Zinsen im November bestätigt diese Haltung und deutet darauf hin, dass die Transmission der bisherigen Maßnahmen weitgehend abgeschlossen ist oder sich zumindest konsolidiert hat.

Märkte, die auf Hinweise für mögliche Zinssenkungen warten, finden in diesen Daten keine neuen Argumente.

Die Zahlen spiegeln die aktuelle geldpolitische Haltung wider, ohne neue Impulse für die zukünftige Ausrichtung zu liefern.

Routine ohne Überraschung

Die monatliche MFI-Zinsstatistik liefert die erwartete Bestätigung einer stabilen Zinslandschaft nach den jüngsten Zinserhöhungen.

Die geringfügigen Bewegungen bei einzelnen Kredit- und Einlagenkategorien sind als normale Marktdynamik zu werten und senden keine neuen geldpolitischen Signale.

Eine Pflichtübung, die den Status quo untermauert.

Original: MFI-Zinsstatistik für den Euroraum: November 2025

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