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Chinas Alterung bremst Wirtschaftswachstum deutlich: Neue Studie quantifiziert Effekte

Alterung verringert Chinas BIP pro Kopf

Eine neue Studie der RBA analysiert den kausalen Effekt der alternden Bevölkerung auf Chinas Wirtschaftswachstum.

Patrick Hendy verwendet einen Instrumentalvariablen-Ansatz für chinesische Provinzialdaten von 1982 bis 2020.

Die Ergebnisse zeigen, dass eine 10-prozentige Zunahme des Anteils der über 60-Jährigen an der Bevölkerung nominales BIP pro Kopf um etwa 7 Prozent über zehn Jahre senkt.

Diese Schätzungen deuten darauf hin, dass der demografische Wandel das Wachstum in den 2010er und 2020er Jahren bereits erheblich gebremst hat und dies auch weiterhin tun wird.

Ohne die Zunahme des Altenquotienten wäre Chinas BIP-Wachstum in den 2010er Jahren über ein Viertel höher ausgefallen.

Die Studie zeigt auch, dass der Dienstleistungssektor (ohne Immobilien) profitiert, während der Bausektor leidet.

Behörden reagieren mit Rentenaltererhöhungen und Kinderbetreuungssubventionen.

Implikationen für globale Wirtschaft und Geldpolitik

Diese Analyse ist für Zentralbanken von hoher Relevanz, da Chinas strukturelle Wachstumsdynamik weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, globale Lieferketten und Inflationsaussichten hat.

Die quantifizierten Effekte der Alterung auf das BIP pro Kopf liefern wichtige Einblicke in Chinas langfristige Wachstumsaussichten und die Herausforderungen für die chinesische Politik.

Das Verständnis dieser demografischen Bremsfaktoren ist entscheidend für die Einschätzung globaler Nachfrage- und Angebotsentwicklungen sowie für die Gestaltung der Geldpolitik in anderen Ländern.

Quantitative Einblicke in Chinas Wachstum

Die Studie liefert robuste, quantitative Schätzungen zum Einfluss der Alterung auf Chinas BIP pro Kopf.

Die Verwendung eines Instrumentalvariablen-Ansatzes erhöht die Glaubwürdigkeit der kausalen Effekte.

Obwohl es sich um ein Forschungspapier handelt (keine direkte Policy-Ankündigung), sind die Implikationen für Chinas langfristiges Wachstum und damit für die globale Wirtschaft und Finanzmärkte signifikant und von hoher Relevanz für Zentralbanken.

Original: Ageing and Economic Growth in China

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