KI-Patente: Banken holen auf, Konzentration wächst
Die wachsende KI-Kluft im Finanzsektor
Eine neue Fed-Studie zeigt, dass die KI-Innovationslandschaft im Finanzsektor hochkonzentriert ist.
Während Nicht-Finanzunternehmen die höchste Ausgangsrate an KI-Patenten aufweisen, verzeichnen Banken das stärkste Wachstum.
Die Analyse von Jean Xiao Timmerman enthüllt eine zunehmende Konzentration: Große Banken dominieren die Patentlandschaft, und auch bei Nicht-Finanzunternehmen ist die Verteilung stark zugunsten weniger Akteure verzerrt.
Diese Entwicklung deutet auf eine wachsende technologische Kluft zwischen großen und kleinen Banken hin und könnte die Vielfalt externer KI-Dienstleister einschränken.
Regulierungsperimeter unter Druck
Die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz stellt Finanzaufseher vor neue Herausforderungen.
Diese Studie beleuchtet, wie sich die Innovationsdynamik im Finanzsektor verschiebt und welche Implikationen dies für die Finanzstabilität haben könnte.
Die Konzentration von KI-Fähigkeiten bei wenigen großen Akteuren – sowohl Banken als auch Technologieanbietern – könnte systemische Risiken verstärken und den Wettbewerb verzerren.
Gleichzeitig zeigt sie den Druck, unter dem der traditionelle Bankensektor steht, um mit agileren Nicht-Finanzunternehmen Schritt zu halten.
Konzentration als neues Risiko
Die Studie liefert empirische Belege für eine zunehmende Konzentration von KI-Innovationen im Finanzsektor.
Dies ist nicht nur eine Wettbewerbsfrage, sondern berührt auch die Finanzstabilität, da eine Abhängigkeit von wenigen großen Anbietern oder systemrelevanten Banken entstehen könnte.
Für Regulierer ist dies ein klares Signal, die Entwicklung genau zu beobachten.