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Basler Ausschuss: Basel III, Aufsichtsstärkung und Drittparteirisiken im Fokus

Basel III, Aufsicht und neue Risiken

Der Basler Ausschuss traf sich am

20. und

21. Mai 2025 in Stockholm und bekräftigte die Priorität der vollständigen und konsistenten Umsetzung von Basel III.

Im Fokus stand auch die Stärkung der Aufsichtseffektivität, basierend auf den Lehren aus den Bankenturbulenzen von 2023, insbesondere in Bezug auf Liquiditäts- und Zinsrisiken sowie die Nachhaltigkeit von Geschäftsmodellen.

Praktische Tools zur Unterstützung der Aufsichtsbehörden sollen bis Jahresende veröffentlicht werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Finalisierung der Prinzipien für das Management von Drittparteirisiken im Bankensektor bis Ende 2025, nach einer Konsultation und Analyse.

Der Ausschuss diskutierte zudem die Digitalisierung des Finanzwesens, einschließlich KI und digitalem Betrug, und plant eine Konsultation zur maschinenlesbaren Veröffentlichung von Pillar 3-Offenlegungsdaten.

Die Arbeit an den finanziellen Risiken extremer Wetterereignisse wird intensiviert, und ein freiwilliger Offenlegungsrahmen für klimabezogene Finanzrisiken wird im Juni veröffentlicht.

Die globale Finanzstabilität erfordert anhaltende Wachsamkeit.

Regulierungsagenda nach Turbulenzen und neue Risiken

Das Treffen des Basler Ausschusses unterstreicht die fortgesetzten Bemühungen, die globale Bankenregulierung nach den Turbulenzen von 2023 zu stärken.

Die konsequente Umsetzung von Basel III bleibt zentral für die Finanzstabilität.

Die Entwicklung praktischer Aufsichtstools und die Finalisierung von Prinzipien für Drittparteirisiken zeigen eine proaktive Anpassung an neue Herausforderungen.

Die Berücksichtigung von Digitalisierung und Klimarisiken spiegelt die Erweiterung des regulatorischen Fokus wider, um das Bankensystem widerstandsfähiger gegenüber traditionellen und aufkommenden Bedrohungen zu machen.

Diese Initiativen sind entscheidend für die Stabilität des globalen Finanzsystems.

Konkrete Schritte zur Stärkung der Bankenaufsicht

Der Bericht liefert konkrete Zeitpläne und Absichten für mehrere zentrale Regulierungsinitiativen, darunter die Finalisierung von Drittparteirisiko-Prinzipien, die Veröffentlichung von Aufsichtstools und eines Klimarisiko-Offenlegungsrahmens.

Dies signalisiert eine fortgesetzte Anpassung des Regulierungsrahmens an aktuelle Ereignisse und neue Risiken und bietet klare Einblicke in die zukünftige Ausrichtung der Bankenaufsicht.