BIS-Konferenz beleuchtet Digitalisierung und Fragmentierung im Zentralbankwesen
Ergebnisse der BIS Jahreskonferenz 2025
Die 24. Jahreskonferenz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) fand am 27. Juni 2025 in Basel statt und versammelte Zentralbankgouverneure, führende Akademiker und ehemalige Amtsträger.
Das zentrale Thema war "Zentralbankwesen in Zeiten der Digitalisierung und Fragmentierung".
Die Konferenz diente dem Austausch von Ansichten über diese kritischen Herausforderungen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden mehrere wichtige Publikationen veröffentlicht.
Die BIS Working Papers Nr. 1306 und 1307 präsentieren Forschungsergebnisse zu den Themen "Big techs, Kredit und digitales Geld" von Markus Brunnermeier und Jonathan Payne, sowie "Wann ist weniger mehr?
Bankvereinbarungen für Liquidität vs. Zentralbankunterstützung" von Viral V Acharya, Raghuram Rajan und Zhi Quan (Bill) Shu.
Zusätzlich enthält BIS Paper Nr. 162 eine Rede von Agustín Carstens sowie Bemerkungen aus zwei Podiumsdiskussionen: "Perspektiven der Politikgestaltung – eine Hommage an Agustín Carstens" und "Herausforderungen für Zentralbanken in einer sich wandelnden Welt".
Diese Veröffentlichungen bieten tiefe Einblicke in aktuelle Debatten und Forschungsfragen, die für die Zukunft des Zentralbankwesens von entscheidender Bedeutung sind.
Bedeutung für Zentralbanken und Finanzmärkte
Die BIS Jahreskonferenz ist ein zentrales Forum für den globalen Dialog zwischen Zentralbanken, Wissenschaft und Politik.
Sie bietet eine Plattform, um drängende Fragen zu erörtern, die die Stabilität des Finanzsystems und die Wirksamkeit der Geldpolitik beeinflussen.
Themen wie Digitalisierung – insbesondere im Hinblick auf Big Techs und digitales Geld – sowie die zunehmende Fragmentierung der globalen Wirtschaft sind von höchster Relevanz.
Die hier präsentierten Forschungsergebnisse und Diskussionsbeiträge liefern wichtige Impulse für die strategische Ausrichtung von Zentralbanken weltweit und können langfristig Einfluss auf regulatorische Rahmenbedingungen und geldpolitische Entscheidungen nehmen.
Die Veröffentlichung der Working Papers und des BIS Papers ermöglicht eine breitere Auseinandersetzung mit diesen komplexen Materien.
Wichtige Forschung, deskriptive Einblicke
Die Konferenz und die daraus resultierenden Veröffentlichungen sind aufgrund der hochrangigen Teilnehmer (Zentralbankgouverneure, führende Akademiker) und der Relevanz der Themen (Digitalisierung, Fragmentierung) für das Zentralbankwesen als wichtig einzustufen.
Sie bieten tiefe Einblicke in aktuelle Forschungsfragen und Herausforderungen.
Die Signalstärke ist jedoch deskriptiv, da es sich um die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und Diskussionsbeiträgen handelt, die vergangene Ereignisse zusammenfassen, anstatt zukünftige geldpolitische Entscheidungen oder konkrete Policy-Ankündigungen zu signalisieren.
Es handelt sich um eine Wissensbasis, nicht um Forward Guidance.