Pazifik-Zentralbanken: Grüne Kina für Klimaresilienz
Papua-Neuguinea macht Klimafinanzierung zur Chefsache
Papua-Neuguinea und seine Pazifik-Nachbarn wandeln Klimarisiken in wirtschaftliche Chancen.
Die Bank of Papua New Guinea (BPNG) hat dafür ein Green Finance Centre etabliert, das die Transformation des Finanzsystems anführt.
Mit einer "Inclusive Green Finance Policy" und einer nationalen Grünen Taxonomie werden Standards für nachhaltige Investitionen gesetzt.
Erste Instrumente wie eine Grüne Refinanzierungs- und Garantie-Fazilität sowie die Prüfung eines Sovereign Thematic Bond sollen privates Kapital mobilisieren.
Die Initiative zeigt, wie Zentralbanken in Frontlinienregionen des Klimawandels proaktiv agieren und regionale Kooperationen nutzen, um eine gemeinsame, starke Stimme zu bilden.
Klimawandel als ökonomische Realität für SIDS
Für kleine Inselentwicklungsstaaten (SIDS) ist der Klimawandel keine abstrakte Bedrohung, sondern eine tägliche ökonomische Realität, die Infrastruktur, Lebensgrundlagen und Finanzsysteme direkt beeinflusst.
Während global über Klimafinanzierung debattiert wird, zeigen Länder wie Papua-Neuguinea, wie Zentralbanken ihre Rolle über traditionelle Mandate hinaus erweitern, um konkrete Lösungen zu schaffen.
Diese Initiativen sind entscheidend, um die Lücke zwischen Klimazielen und der Finanzierung von Anpassungs- und Resilienzmaßnahmen zu schließen, und positionieren den Pazifik als Innovationslabor für nachhaltige Entwicklung.
Praktische Pionierarbeit im Klimafinanz-Labor Pazifik
Die Rede liefert konkrete Einblicke in die praktische Umsetzung von Klimafinanzierungsstrategien durch eine Zentralbank in einer der am stärksten betroffenen Regionen.
Sie zeigt, wie ein Land seine Finanzarchitektur aktiv umgestaltet, um Klimaresilienz zu fördern.
Die vorgestellten Initiativen, von der Taxonomie bis zu den Finanzinstrumenten, sind wegweisend und bieten Blaupausen für andere Entwicklungsländer.
Für Spezialisten der Klimafinanzierung und Zentralbankpolitik ist dies Pflichtlektüre.