Gen AI: US-Haushalte nutzen mehr, Italiener zeigen mehr Vertrauen
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Gen AI: US-Haushalte nutzen mehr, Italiener zeigen mehr Vertrauen

Gen AI: Nutzung, Demografie, Vertrauen

Eine neue BIS-Studie vergleicht die Nutzung generativer KI (Gen AI) in US-amerikanischen und italienischen Haushalten basierend auf zwei großen Umfragen von 2024.

Die Ergebnisse zeigen, dass US-Haushalte Gen AI stärker nutzen als italienische.

Dieser Unterschied ist primär auf sozio-demografische Faktoren zurückzuführen, insbesondere den höheren Anteil junger Erwachsener und Hochschulabsolventen in den USA.

Trotz ihrer geringeren Nutzung zeigen Italiener eine höhere Zuversicht in das Potenzial von Gen AI, ihr Wohlbefinden und ihre Finanzen zu verbessern.

Beide Länder vertrauen Gen AI-Tools weniger als menschlichen Diensten, doch Italiener haben ein größeres Vertrauen in den Umgang von Regierungen und Institutionen mit Daten.

Digitale Kluft und Vertrauensfragen

Die rasante Verbreitung generativer KI seit Ende 2022 wirft Fragen nach gesellschaftlicher Akzeptanz und den Auswirkungen auf Produktivität und Inklusion auf.

Diese BIS-Studie liefert erstmals einen direkten länderübergreifenden Vergleich der Haushaltsnutzung und beleuchtet, wie demografische Strukturen und kulturelle Einstellungen die Adaption prägen.

Für politische Entscheidungsträger ist dies entscheidend, um zu verstehen, ob Nutzungsunterschiede auf Zugang, Fähigkeiten oder tiefere Bedenken hinsichtlich Technologie und Datenschutz zurückzuführen sind.

Demografie prägt Gen AI-Adoption

Die Studie bietet eine wichtige empirische Basis für die Debatte um digitale Transformation.

Sie zeigt, dass die Gen AI-Adoption stark von der Bevölkerungsstruktur abhängt und nicht nur von kulturellen Faktoren.

Die Erkenntnisse über Vertrauen und Erwartungen sind für Regulierungsfragen und die Gestaltung von Förderprogrammen relevant, um Inklusion und Produktivität zu steigern.

Original: Embracing gen AI: a comparison of Italian and US households

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