NY Fed-Chef Williams: Inflationsziele stabilisierten Wirtschaft in Krisen
Williams lobt Inflationsziele als Krisenanker
John C. Williams, Präsident der Federal Reserve Bank of New York, sprach am 21. November 2025 in Santiago de Chile über die Erfolge der Inflationszielsteuerung.
Anlässlich des hundertjährigen Bestehens der chilenischen Zentralbank betonte Williams, dass Inflationsziele weltweit zur Preisstabilität und besseren Wirtschaftsergebnissen beigetragen haben.
Er hob drei Kernprinzipien hervor: Unabhängigkeit und Rechenschaftspflicht, Transparenz sowie gut verankerte Inflationserwartungen.
Diese Strategien seien entscheidend gewesen, um die Unsicherheiten nach der COVID-19-Pandemie zu managen und die Inflation zu senken, während Störungen der Finanzmärkte minimiert wurden.
Nach der Inflationswelle: Bewährungsprobe für Zentralbanken
Die Rede von John C. Williams erfolgt in einer Zeit, in der Zentralbanken weltweit die Wirksamkeit ihrer geldpolitischen Rahmenwerke nach der jüngsten Inflationswelle kritisch überprüfen.
Williams' Betonung der Inflationszielsteuerung als erfolgreiches Instrument zur Krisenbewältigung und Preisstabilisierung ist eine Bestätigung des Status quo.
Seine Ausführungen sind relevant für die laufende Debatte über die zukünftige Ausrichtung der Geldpolitik und die Rolle der Fed in einem volatilen Umfeld.
Als prominentes FOMC-Mitglied bietet Williams' Perspektive Einblicke in das Denken der US-Notenbankführung.
Bestätigung bewährter Geldpolitik
Die Rede ist eine wichtige Bestätigung der Inflationszielsteuerung durch einen führenden Fed-Vertreter nach einer Phase hoher Inflation.
Sie liefert keine neuen geldpolitischen Signale oder Forward Guidance, sondern untermauert das Vertrauen in das bestehende Rahmenwerk.
Für institutionelle Anleger und Policy-Experten ist sie relevant, um die fundamentale Denkweise der Fed zu verstehen und die Stabilität ihrer strategischen Ausrichtung einzuschätzen.
Original: John C Williams: Navigating unpredictable terrain
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