Tabaković: Globale Unsicherheit bremst Serbien
Belgrads Sorgenblick nach außen
Die serbische Notenbankchefin Jorgovanka Tabaković schlägt Alarm: Globale Unsicherheit durch Protektionismus und Handelskonflikte prägt das internationale Umfeld und wirkt sich direkt auf Serbien aus.
Bei der Vorstellung des Inflationsberichts im November 2025 betonte sie, dass geopolitische Spannungen die makroökonomische Entwicklung des Landes maßgeblich beeinflussen.
Bevor konkrete Zahlen präsentiert werden, rückt Belgrad die externen Risikofaktoren in den Fokus, die seit fast einem Jahr die Weltwirtschaft belasten.
Geopolitik trifft Geldpolitik
Belgrads Warnung spiegelt die zunehmende Besorgnis vieler Zentralbanken in Schwellenländern wider.
Für kleine, offene Volkswirtschaften wie Serbien sind globale Handelskonflikte und geopolitische Spannungen keine abstrakten Risiken, sondern direkte Bedrohungen für Export, Investitionen und Währungsstabilität.
Die Betonung dieser externen Faktoren vor der Präsentation der Inflationsprognosen signalisiert, dass die Notenbank ihre geldpolitischen Entscheidungen stark an diesen Unsicherheiten ausrichten wird.
Belgrads Sorgenfalten
Die Rede der Gouverneurin ist ein klares Signal, dass die Nationalbank Serbiens die externen Schocks als primäre Herausforderung für die heimische Wirtschaft betrachtet.
Auch wenn noch keine konkreten Zahlen oder Maßnahmen genannt wurden, deutet die prominente Platzierung dieser Warnung darauf hin, dass die Geldpolitik stark von der Entwicklung des globalen Protektionismus und geopolitischer Spannungen beeinflusst werden wird.