BoJ erhöht Zinsen erneut: Ueda skizziert Weg zu Lohn-Inflation
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BoJ erhöht Zinsen erneut: Ueda skizziert Weg zu Lohn-Inflation

Japans Zinswende geht weiter

Die Bank of Japan hat ihren Leitzins erneut angehoben, die erste Erhöhung seit Januar dieses Jahres.

Gouverneur Kazuo Ueda erklärte vor Japans Wirtschaftsführern, die heimische Wirtschaft zeige sich widerstandsfähig und erhole sich moderat, selbst unter dem Druck der US-Zollpolitik auf Unternehmensgewinne.

Die BoJ strebt weiterhin eine Preisstabilität an, die von nachhaltigen Lohnsteigerungen begleitet wird.

Ueda wird die Hintergründe der jüngsten geldpolitischen Straffung erläutern und seine Vision für die Wirtschaft teilen.

Diese Rede signalisiert eine fortgesetzte Normalisierung der Geldpolitik, die eng an die Entwicklung der Löhne gekoppelt ist und Japans Abkehr von der ultralockeren Ära unterstreicht.

Japans langer Weg zur Normalisierung

Nach Jahrzehnten der Deflation und einer Ära der ultralockeren Geldpolitik unter Abenomics vollzieht die Bank of Japan eine schrittweise Kehrtwende.

Die jüngste Zinserhöhung, die zweite in diesem Jahr, festigt den Eindruck, dass die BoJ die Voraussetzungen für eine nachhaltige Inflation, getragen von Lohnwachstum, als erfüllt ansieht.

Dies markiert einen entscheidenden Bruch mit der Vergangenheit und positioniert Japan in einem globalen Umfeld, in dem andere Zentralbanken bereits deutlich straffen.

Die Etablierung einer Lohn-Preis-Spirale ohne Überhitzung bleibt die zentrale Herausforderung.

Japans Zinswende nimmt Fahrt auf

Die erneute Zinserhöhung der BoJ ist ein klares Signal für die Fortsetzung der geldpolitischen Normalisierung.

Ueda betont die Notwendigkeit von Lohnsteigerungen für nachhaltige Preisstabilität, was die Prioritäten der BoJ unterstreicht.

Dies bestätigt den eingeschlagenen Weg, auch wenn die genaue Geschwindigkeit der weiteren Straffung noch offenbleibt.