Basel-Ausschuss fordert maschinenlesbare Bank-Risikodaten
Standardisierung für Banken-Transparenz
Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat eine Konsultation zur Einführung maschinenlesbarer Pillar-3-Offenlegungen gestartet.
Ziel ist es, die von international aktiven Banken veröffentlichten Risikokennzahlen, die derzeit meist nur als schwer auswertbare PDFs vorliegen, in einem standardisierten, maschinenlesbaren Format zugänglich zu machen.
Dies soll die Aggregation, Verarbeitung und den Vergleich von Daten über Banken hinweg erheblich erleichtern.
Die zugrundeliegenden Offenlegungspflichten bleiben unverändert; es geht lediglich um die technische Bereitstellung.
Nationale Aufsichtsbehörden entscheiden über den Publikationsweg.
Regulierer drängen auf Daten-Harmonisierung
Diese Initiative des Basler Ausschusses fügt sich in einen globalen Trend zur Standardisierung und Digitalisierung von Finanzdaten ein.
Viele Aufsichtsbehörden und Marktteilnehmer fordern seit Langem eine verbesserte Zugänglichkeit und Vergleichbarkeit von Bankdaten, um Risiken effektiver bewerten und systemische Schwachstellen schneller erkennen zu können.
Die Umstellung von PDF auf strukturierte Datenformate ist ein wichtiger Schritt, um die Effizienz der Aufsicht und die Transparenz für Investoren zu erhöhen und manuelle Datenverarbeitung zu reduzieren.
Konkreter Schritt zu mehr Daten-Effizienz
Die Konsultation ist ein klares Signal des Basler Ausschusses, die Qualität und Nutzbarkeit von Banken-Risikodaten massiv zu verbessern.
Obwohl es sich um eine technische Änderung handelt, hat sie weitreichende Implikationen für die Effizienz der Bankenanalyse und Aufsicht.
Sie adressiert ein praktisches Problem und ist ein wichtiger Baustein für eine effektivere Finanzmarktüberwachung und -transparenz.
Original: Machine-readable Pillar 3 disclosure
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