BIS warnt: Zölle und Unsicherheit bremsen globales Wachstum, erhöhen Inflation
Zölle und Unsicherheit belasten Weltwirtschaft
Die BIS-Analyse beleuchtet die makroökonomischen Auswirkungen von Zöllen und politischer Unsicherheit.
Direkte Effekte umfassen reduzierte Handelsvolumina und Preisänderungen, die weltweit das Wirtschaftswachstum dämpfen und die Inflation, insbesondere in den zollauferlegenden Ländern, anheizen.
Indirekte Effekte wie Wechselkursschwankungen, Lieferkettenstörungen, Handelsumlenkungen und erhöhte Unsicherheit können diese negativen Auswirkungen auf Wachstum und Inflation noch verstärken.
Diese Faktoren erschweren zudem die geldpolitischen Abwägungen der Zentralbanken erheblich.
Eine anhaltende Handelspolitik-Unsicherheit könnte die Binnennachfrage schwächen und das globale Wachstum nachhaltig gefährden.
Die Studie unterstreicht die Komplexität der Herausforderungen für die Weltwirtschaft und die Notwendigkeit einer vorsichtigen Politikgestaltung.
Bedeutung für Zentralbanken und Weltwirtschaft
Diese Analyse der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) ist für Zentralbanken von hoher Relevanz, da sie die potenziellen Risiken durch protektionistische Maßnahmen und geopolitische Spannungen aufzeigt.
Die detaillierte Betrachtung direkter und indirekter Effekte von Zöllen auf Wachstum, Inflation und Wechselkurse liefert wichtige Erkenntnisse für die geldpolitische Entscheidungsfindung.
Insbesondere die Betonung der erschwerten Policy-Trade-offs unterstreicht die Notwendigkeit, diese Faktoren bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Aussichten und der Formulierung von Maßnahmen zu berücksichtigen.
Die Warnung vor einer anhaltenden Unsicherheit als Wachstumsrisiko ist ein zentraler Hinweis für die Stabilitätswahrung.
Zölle und Unsicherheit als geldpolitische Herausforderung
Die Studie ist hochrelevant (4/5), da sie zentrale makroökonomische Risiken wie Zölle und Handelspolitik-Unsicherheit detailliert analysiert, die direkt Wachstum und Inflation beeinflussen – Kernbereiche der Zentralbankmandate.
Die Signalstärke ist implizit (3/5), da sie zwar keine konkreten Politikempfehlungen gibt, aber die Herausforderungen für geldpolitische Abwägungen klar benennt und somit indirekt Orientierung für die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage bietet.
Original: Macroeconomic impact of tariffs and policy uncertainty
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