Eswatini: Fintech-Strategie soll Bargeld verdrängen
BIS Speech

Eswatini: Fintech-Strategie soll Bargeld verdrängen

Eswatinis digitaler Sprung

Eswatini lanciert eine nationale Fintech-Strategie, um Finanzdienstleistungen für alle Bürger zugänglicher und erschwinglicher zu machen.

Ziel ist es, die Abhängigkeit von Bargeld zu reduzieren, den Zugang zu Krediten für KMU zu erweitern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Obwohl die Finanzinklusion bereits bei 87 Prozent liegt, dominiert Bargeld weiterhin Transaktionen.

Die Zentralbank von Eswatini (CBE) bekräftigt ihre Rolle als Innovationsförderer und Regulierer, der Stabilität und Verbraucherschutz gewährleistet.

Die Strategie soll dem Land ermöglichen, durch digitale Lösungen Infrastrukturlücken zu überwinden.

Afrikas digitale Ambitionen

Viele afrikanische Volkswirtschaften nutzen Fintech, um traditionelle Infrastrukturlücken zu schließen und die Finanzinklusion voranzutreiben.

Eswatinis Schritt reiht sich in diese Entwicklung ein, bei der Zentralbanken zunehmend eine Doppelrolle als Innovationskatalysatoren und Stabilitätswächter übernehmen.

Die Strategie ist nicht nur für Eswatini relevant, sondern dient als Blaupause für andere Schwellenländer, die ähnliche Herausforderungen bei der Digitalisierung ihrer Finanzsysteme bewältigen wollen.

Blaupause für Schwellenländer

Die Strategie skizziert einen klaren Weg für Eswatini, Fintech für Inklusion und Wachstum zu nutzen.

Die Ambition ist hoch, doch die erfolgreiche Umsetzung hängt von nachhaltiger Zusammenarbeit und der Überwindung von Infrastrukturhürden ab.

Sie bietet ein Modell für andere Entwicklungsländer, die ihre Finanzsysteme digitalisieren wollen.

Original: Phil Mnisi: Remarks - National Fintech Strategy Launch

IN: