Slowenien: Notenbank und IWF sehen verhaltene Erholung, Banken stabil
IWF-Segen für Sloweniens Notenbank
Die Banka Slovenije sieht ihre Einschätzungen durch die jüngsten IWF-Befunde bestätigt: Die slowenische Wirtschaft kämpft 2025 mit globalen Handels- und Geopolitikrisiken, was das Wachstum verlangsamt.
Eine schrittweise Erholung wird jedoch für 2026 und 2027 erwartet.
Die Inflation, temporär erhöht durch Energie- und Lebensmittelpreise, soll sich 2026 dem 2%-Ziel nähern.
Das Bankensystem zeigt sich robust, mit hoher Kapitalisierung und Liquidität, obwohl die Kreditvergabe an Unternehmen schwächelt.
Strukturelle Herausforderungen wie die geringe Produktivität bleiben bestehen, wobei Investitionen als Schlüssel zur Lösung identifiziert werden.
IWF-Check für EU-Peripherie
Die regelmäßigen IWF-Prüfungen sind für kleinere, offene Volkswirtschaften wie Slowenien ein wichtiger Gradmesser.
In einem Umfeld, das von geopolitischen Spannungen und Energiepreisschocks geprägt ist, stehen viele EU-Länder vor ähnlichen Herausforderungen.
Die weitgehende Übereinstimmung zwischen den IWF-Ergebnissen und der Analyse der Banka Slovenije signalisiert Stabilität und eine kohärente Wirtschaftspolitik, die auf Resilienz und die Bewältigung langfristiger Strukturprobleme abzielt.
Bestätigung statt Überraschung
Die Erklärung bestätigt weitgehend die bestehenden Analysen und Empfehlungen der Banka Slovenije, verstärkt durch die unabhängige Einschätzung des IWF.
Sie bietet einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Lage und Herausforderungen, enthält jedoch wenige neue Erkenntnisse oder geldpolitische Signale.
Der Fokus liegt auf Kontinuität und der Stärkung der Resilienz.
Original: Primož Dolenc: Statement - release of IMF findings
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