BOE konkretisiert Gilt-Verkäufe für Q1 2026
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BOE konkretisiert Gilt-Verkäufe für Q1 2026

Bilanzstraffung nach Plan: Details zu Gilt-Auktionen

Die Bank of England hat den detaillierten Zeitplan für ihre Gilt-Verkäufe im ersten Quartal 2026 veröffentlicht.

Zwischen Januar und März 2026 werden Anleihen im Wert von insgesamt 3,825 Milliarden Pfund über fünf Auktionen abgestoßen.

Dabei setzt die Notenbank ihren Kurs fort, weniger langlaufende Gilts zu verkaufen, um der Marktnachfrage besser Rechnung zu tragen.

Die Verkäufe sind Teil des von der MPC beschlossenen Bilanzabbaus von 70 Milliarden Pfund bis September 2026.

Bilanzstraffung als Daueraufgabe

Die Reduzierung der Bilanzsumme, auch bekannt als Quantitative Tightening (QT), ist ein zentraler Pfeiler der aktuellen Geldpolitik der Bank of England.

Seit der Finanzkrise 2008 und der Corona-Pandemie 2020 hat die Notenbank massiv Anleihen gekauft.

Nun kehrt sie diesen Prozess um.

Die MPC hatte im September 2025 beschlossen, den Bestand bis September 2026 um 70 Milliarden Pfund auf 488 Milliarden Pfund zu senken.

Die nun veröffentlichten Details sind die Fortsetzung dieses strategischen Fahrplans.

Routine ohne Überraschung

Diese Mitteilung ist eine reine Routine-Aktualisierung des laufenden Quantitative-Tightening-Programms der Bank of England.

Sie konkretisiert die bereits angekündigte Reduzierung der Anleihebestände und enthält keine neuen geldpolitischen Signale.

Die Anpassung bei den langlaufenden Gilts ist eine operationelle Feinjustierung, die auf Marktbedingungen reagiert, aber keine Kursänderung darstellt.