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BoE reformiert Devisenreserven-Finanzierung nach zwei Jahrzehnten

Bank of England stärkt Devisenreserven-Programm

Die Bank of England kündigt am 23. September 2025 wesentliche Änderungen an der Finanzierung ihrer Devisenreserven an.

Nach fast zwei Jahrzehnten ohne Anpassung wird das Emissionsprogramm neu ausgerichtet, um jährlich zwei Benchmark-Emissionen zu platzieren.

Diese Umstellung soll das Programmvolumen über mehrere Jahre hinweg schrittweise erhöhen.

Ziel bleibt die Finanzierung der eigenen Devisenreserven der Bank, um deren Stärke und Widerstandsfähigkeit zu verbessern.

Die Emissionen erfolgen weiterhin transparent mit festen Zeitplänen und über Bankenkonsortien.

Weitere Details zu Währung und Laufzeit werden vor jeder Emission bekannt gegeben.

Anpassung an wachsende Märkte und Stabilitätsziele

Die Ankündigung der BoE erfolgt vor dem Hintergrund eines sich wandelnden globalen Finanzumfelds, das Zentralbanken zunehmend zur Stärkung ihrer Bilanz und operativen Resilienz veranlasst.

Die letzte Anpassung des Programms liegt fast zwei Jahrzehnte zurück, was die Notwendigkeit einer Modernisierung unterstreicht.

Diese Maßnahme ist von den Devisenreserven der Regierung getrennt und dient ausschließlich der Unterstützung der eigenen geldpolitischen Ziele der BoE, indem sie die Fähigkeit zur Intervention und zur Aufrechterhaltung der Finanzstabilität verbessert.

Klare strategische Neuausrichtung

Die Mitteilung ist eine explizite Ankündigung einer signifikanten, wenn auch graduellen, operativen Policy-Änderung.

Sie signalisiert die Absicht der BoE, ihre eigenen Devisenreserven proaktiv zu stärken und an die Marktentwicklung anzupassen.

Obwohl keine direkten Auswirkungen auf die Geldpolitik, ist die Stärkung der Reserven ein wichtiger Faktor für die Finanzstabilität und die Glaubwürdigkeit der Zentralbank.

Die Transparenz und der langfristige Ansatz sind bemerkenswert.