BOE Data

Bank of England plant Einstellung einer Datenreihe zu Nicht-Residenten

BoE strafft Datenerfassung für Nicht-Residenten

Die Bank of England (BoE) schlägt vor, die Erhebung und Veröffentlichung von Daten zur Geschäftstätigkeit von Nicht-Residenten (Formular BN) einzustellen.

Eine interne Überprüfung ergab, dass die operativen Kosten für Sammlung, Qualitätssicherung und Veröffentlichung des monatlichen Datensatzes die Vorteile übersteigen.

Zudem sei die Aktivität von Nicht-Residenten bereits ausreichend durch die vierteljährlichen Formulare CC und CL abgedeckt.

Die BoE betont ihr Engagement, Kosten und Nutzen der Datenerfassung gemäß dem Statistical Code of Practice zu bewerten.

Die Einstellung würde die Datenreihe in Tabelle B2.5.1 betreffen.

Die letzte Veröffentlichung der Formular-BN-Daten wäre für Mai 2026 (Referenzperiode April 2026) geplant.

Betroffene MFIs und Datennutzer sind eingeladen, bis zum 31. Dezember 2025 Stellung zu nehmen.

Effizienz im Fokus der Zentralbank-Statistik

Diese Ankündigung der Bank of England reiht sich in den breiteren Trend von Zentralbanken ein, ihre Dateninfrastruktur und Berichtspflichten kontinuierlich zu optimieren.

Im Einklang mit dem Statistical Code of Practice unterstreicht die BoE die Notwendigkeit, den operativen Wert von Datenerhebungen kritisch zu hinterfragen.

Die vorgeschlagene Einstellung des Formulars BN ist ein Beispiel für den Versuch, Doppelarbeit zu vermeiden und die Effizienz zu steigern, ohne dabei die analytischen Bedürfnisse zu gefährden.

Die Zusicherung, dass alternative Datenquellen (Formulare CC und CL) ein ausreichend detailliertes Bild liefern, ist hierbei entscheidend.

Dies zeigt, dass Zentralbanken bestrebt sind, die Belastung für berichtende Institutionen zu reduzieren, während sie gleichzeitig die Qualität und Relevanz ihrer veröffentlichten Statistiken aufrechterhalten.

Technische Anpassung ohne Substanzverlust

Die Quelle ist primär von technischer Natur und signalisiert keine Änderung der geldpolitischen Ausrichtung oder der wirtschaftlichen Einschätzung der BoE.

Ihre Relevanz liegt in der Transparenz über die Datenstrategie der Zentralbank und der potenziellen Auswirkung auf spezialisierte Datennutzer.

Die BoE betont, dass die Kerninformationen weiterhin über andere Kanäle verfügbar sein werden, was die Auswirkungen auf die Analysefähigkeit begrenzt.

Die Konsultationsphase unterstreicht den transparenten Ansatz der Bank bei solchen Anpassungen.