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BoE/FCA präzisieren UK EMIR-Meldepflichten: Technische ISIN und FX Swaps geklärt

UK EMIR: Neue Leitlinien für Derivatemeldungen

Die Bank of England (BoE) und die Financial Conduct Authority (FCA) haben die Ergebnisse ihrer Konsultation zu zusätzlichen Fragen und Antworten (Q&As) bezüglich der Derivatemeldepflichten gemäß Artikel 9 der UK EMIR veröffentlicht.

Ziel ist es, die Transparenz und Genauigkeit der Daten für die Überwachung systemischer Risiken und die Finanzstabilität zu gewährleisten.

Die Konsultation konzentrierte sich auf zwei Hauptbereiche: die Einführung und Nutzung einer technischen ISIN für bestimmte Szenarien, in denen keine reguläre ISIN verfügbar ist, sowie die präzise Meldung von FX Swaps, die entweder als zwei separate FX Forward-Kontrakte oder als ein einziger FX Swap-Kontrakt strukturiert sein können.

Die Rückmeldungen der Marktteilnehmer waren überwiegend positiv, was zur Finalisierung und Ergänzung der Q&As führte, inklusive zusätzlicher Szenarien und Klarstellungen.

Die BoE ist für CCPs zuständig, die FCA für alle anderen Gegenparteien.

Wichtige Klarstellungen für Derivatemeldungen

Diese finalisierten Q&As sind für alle Marktteilnehmer im britischen Derivatemarkt von Bedeutung, die unter die UK EMIR-Meldepflichten fallen.

Sie bieten dringend benötigte Klarheit bei der Meldung komplexer Produkte wie FX Swaps und lösen Probleme bei der Identifizierung von Underlyings, wenn keine Standard-ISINs verfügbar sind.

Die präzise Einhaltung dieser Vorgaben ist entscheidend für die Datenqualität, auf die sich BoE und FCA bei der Überwachung systemischer Risiken und der Finanzstabilität verlassen.

Die Aktualisierungen spiegeln die fortlaufende Anpassung des Regulierungsrahmens an die Marktpraxis wider und fördern eine konsistente Berichterstattung.

Verbesserte Datenqualität und Compliance

Die Veröffentlichung der finalisierten Q&As ist wichtig, da sie konkrete Anweisungen zur Meldung von Derivatetransaktionen unter UK EMIR liefert.

Die Klärung der Nutzung einer technischen ISIN und die detaillierten Vorgaben für FX Swaps reduzieren Unsicherheiten und fördern eine einheitliche und genaue Datenmeldung.

Dies ist entscheidend für die Fähigkeit der Aufsichtsbehörden, systemische Risiken zu überwachen und die Finanzstabilität zu gewährleisten.

Die hohe Relevanz ergibt sich aus der direkten Auswirkung auf die Compliance-Prozesse der meldepflichtigen Gegenparteien.