BOE-DMP: Firmen entlassen, Dienstleistungspreise bleiben hartnäckig
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BOE-DMP: Firmen entlassen, Dienstleistungspreise bleiben hartnäckig

Arbeitsmarkt schrumpft, Preise halten sich

Die jüngste BOE-Umfrage unter britischen Unternehmen zeigt einen schrumpfenden Arbeitsmarkt und hartnäckige Preissteigerungen, insbesondere im Dienstleistungssektor.

Die Beschäftigung fiel im November um 0,7% gegenüber dem Vorjahr und wird sich voraussichtlich weiter verschlechtern.

Während die Lohnzuwächse auf 4,5% nachgaben, stieg die Output-Preisinflation leicht auf 3,8%, angetrieben von Dienstleistungen mit 4,2%.

Die Erhöhung der Arbeitgeber-NICs wird als Hauptgrund für den Personalabbau genannt, während der Mindestlohn die Lohnentwicklung in exponierten Firmen stützt.

Arbeitsmarkt unter Druck, Inflationskampf geht weiter

Die Bank of England beobachtet die Entwicklung von Preisen und Löhnen genau, um den Inflationsdruck im Vereinigten Königreich zu beurteilen.

Diese DMP-Daten liefern wichtige Echtzeit-Einblicke, die über offizielle Statistiken hinausgehen und die Herausforderungen für die Geldpolitik verdeutlichen: Ein schwächerer Arbeitsmarkt könnte den Lohndruck mindern, doch die hartnäckige Dienstleistungsinflation und die Reaktionen der Unternehmen auf fiskalische Maßnahmen wie die Arbeitgeber-NICs erschweren das Bild.

Gemischte Signale für die BOE

Die Umfrage liefert der Bank of England ein ambivalentes Bild: Der deutliche Rückgang der Beschäftigung und der Lohnzuwächse könnte auf eine nachlassende Inflation hindeuten.

Gleichzeitig aber steigt die Output-Preisinflation leicht an, getrieben von Dienstleistungen, was den Kampf gegen die Teuerung erschwert.

Die fiskalischen Maßnahmen beeinflussen die Unternehmensstrategien stark.