Neue Ära für FX-Märkte: ISDA und EU reformieren Devisenstandards
Wichtige Weichenstellungen für den FX-Handel
Das London FXJSC Legal Sub-Committee diskutierte am 24. Juni 2025 zentrale Neuerungen für den Devisenmarkt.
ISDA treibt die Digitalisierung und Konsolidierung ihrer FX Definitions voran, mit finaler Veröffentlichung Ende 2025 und vollständiger Marktimplementierung bis November 2027.
Wesentliche Änderungen betreffen Non-Deliverable Disruption Events, Offshore Deliverable CNY und Novationsbestimmungen.
Parallel dazu treten am 1. Januar 2026 Änderungen der EU-Benchmarks-Verordnung in Kraft, die den Anwendungsbereich für Drittland-Benchmarks reduzieren und eine spezifische Ausnahme für FX-Spot-Benchmarks einführen.
Das Vereinigte Königreich divergiert mit einer längeren Übergangsfrist bis 2030.
Regulierungsdruck und Digitalisierung prägen FX-Zukunft
Die Finanzmärkte stehen unter konstantem Druck, Standards zu harmonisieren und zu digitalisieren, während Regulierungsbehörden systemische Risiken adressieren.
Die ISDA-Initiative ist Teil einer breiteren Branchenanstrengung, die Effizienz und Resilienz des Derivatehandels durch Technologien wie FpML und CDM zu verbessern.
Die Anpassungen der EU-Benchmarks-Verordnung spiegeln den Versuch wider, die Regulierung risikobasierter zu gestalten, führen jedoch zu einer weiteren Divergenz zum britischen Ansatz.
Dies erfordert von Marktteilnehmern eine genaue Beobachtung beider Jurisdiktionen.
Konkrete Fahrpläne für Marktteilnehmer
Dieses Protokoll liefert detaillierte und konkrete Informationen zu zwei wesentlichen Entwicklungen im Devisenmarkt: die umfassende Überarbeitung der ISDA FX Definitions und die finalen Änderungen der EU-Benchmarks-Verordnung.
Die klaren Zeitpläne und spezifischen Anpassungen sind für institutionelle Investoren und Compliance-Experten von hoher praktischer Relevanz, da sie direkte Auswirkungen auf Handelsabläufe und die Nutzung von Benchmarks haben.
Es handelt sich um eine präzise Darstellung bevorstehender Pflichten und Chancen.