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FXJSC: Marktstrukturwandel und T+1-Vorbereitungen im Fokus

FX-Markt im Wandel: Volumenanstieg und neue Regeln

Der Londoner FXJSC, ein vom BOE-Vorsitz geführter Ausschuss, tagte am 26. Juni 2025 und beleuchtete wesentliche Entwicklungen im Devisenmarkt.

Die Diskussionen konzentrierten sich auf eine sich wandelnde Marktstruktur, gekennzeichnet durch den Rückgang primärer Handelsplätze zugunsten kuratierter Liquiditätspools und einen deutlichen Anstieg der FX-Volumina.

Trotz erhöhter Volatilität im April blieb die Marktfunktion geordnet.

Ein zentrales Thema war die Abstimmung der IOSCO-Empfehlungen zum Pre-Hedging mit dem FX Global Code, insbesondere bezüglich der Kundenzustimmung.

Zudem wurde die bevorstehende Umstellung auf T+1-Wertpapierabwicklung in UK/EU bis Oktober 2027 hervorgehoben, wobei der Ausschuss die Marktteilnehmer zur Vorbereitung und Kundeninformation aufrief.

Ein Vorfall bei den WM/R FX-Benchmarks der LSEG wurde behoben und Maßnahmen zur Resilienzverbesserung eingeleitet.

Regulierungsdruck und Markttransformation

Die Diskussionen des FXJSC spiegeln die aktuellen Herausforderungen und Anpassungen im globalen Devisenmarkt wider.

Die Verschiebung hin zu kuratierten Liquiditätspools und steigende Volumina sind Teil einer breiteren Debatte über Marktfragmentierung und Effizienz.

Die Harmonisierung von Pre-Hedging-Regeln durch IOSCO und GFXC unterstreicht den anhaltenden Fokus auf Marktintegrität und Kundenschutz.

Besonders relevant ist die Vorbereitung auf die T+1-Wertpapierabwicklung in UK/EU, die weitreichende operative Anpassungen erfordert.

Diese Protokolle bieten einen seltenen Einblick in die gemeinsame Anstrengung von Zentralbanken, Regulierungsbehörden und Marktteilnehmern, die Stabilität und Entwicklung des weltweit größten FX-Handelsplatzes zu gewährleisten.

Wichtige Einblicke in Marktstruktur und Regulierung

Die Protokolle bieten einen detaillierten Überblick über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im FX-Markt.

Die Diskussionen über die sich wandelnde Marktstruktur und die Harmonisierung der Pre-Hedging-Regeln sind für institutionelle Investoren und Regulierer von hoher Relevanz.

Insbesondere die proaktive Kommunikation zur T+1-Umstellung liefert wichtige Signale für operative Vorbereitungen.

Obwohl keine direkten Policy-Ankündigungen enthalten sind, skizziert das Dokument klar die Prioritäten der Branche und Regulierungsbehörden und dient als wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung des Devisenhandels.