BoE: Geringe Nachschussforderungen im Januar, keine Marktstress-Anzeichen
Märkte stabil trotz Zinsanstieg
Die Bank of England analysiert die Marktentwicklungen im Januar 2025, als die Gilt-Renditen, insbesondere bei mittleren und längeren Laufzeiten, deutlich anstiegen.
Trotz dieser Bewegung, die primär global getrieben war, blieben die Auswirkungen auf die Finanzstabilität gering.
Die geschätzten Netto-Nachschussforderungen für Non-Bank Financial Institutions (NBFIs) beliefen sich auf rund 7 Milliarden Pfund (4 Mrd. Repo, 3 Mrd. Swaps).
Dies ist erheblich weniger als bei früheren Stressereignissen wie der DFC-Krise 2020 oder der LDI-Krise 2022.
Die Zentralbank stellte keine Anzeichen für erzwungene Vermögensverkäufe fest und bewertet die Marktreaktion als robust.
Lehren aus früheren Krisen umgesetzt
Diese Analyse ist vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der DFC-Krise (März 2020) und insbesondere der LDI-Krise (Herbst 2022) von Bedeutung, bei denen sprunghafte Renditeanstiege zu einer Spirale aus Nachschussforderungen und Notverkäufen führten.
Die Bank of England hat seitdem ihre Überwachungsinstrumente für den Non-Bank-Finanzsektor verstärkt.
Die vorliegende Einschätzung signalisiert, dass die Märkte einen moderaten Zinsanstieg ohne systemische Verwerfungen verkraften konnten, was die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen und die Resilienz des Sektors unterstreicht.
Es ist eine Bestätigung der laufenden Bemühungen um Finanzstabilität.
Beruhigende Daten nach Zinsanstieg
Die Quelle liefert konkrete, datengestützte Einblicke in die Resilienz des britischen Finanzmarktes nach einem moderaten Zinsanstieg.
Sie ist wichtig für Spezialisten, da sie die Wirksamkeit der Lehren aus früheren Krisen (LDI, DFC) untermauert.
Obwohl sie keine neuen politischen Ankündigungen enthält, ist die detaillierte Analyse der Nachschussforderungen und der Vergleich mit historischen Ereignissen ein starkes Signal für die aktuelle Marktstabilität und die verbesserte Überwachung durch die BoE.
Original: Monitoring collateral calls
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