Ramsden: Arbeitsmarkt lockert sich deutlich – Zeit für Zinssenkung
Deutliche Signale für Arbeitsmarktschwäche
Dave Ramsden, Mitglied des geldpolitischen Ausschusses (MPC) der Bank of England, begründet seine abweichende Stimme für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte.
Er sieht zunehmende Abwärtsrisiken für die Inflation im mittleren Frist, getrieben durch eine "anhaltende und materielle Lockerung" des Arbeitsmarktes.
Ramsden verweist auf den signifikanten Rückgang des Vakanz-Arbeitslosen-Verhältnisses, schrumpfende Beschäftigtenzahlen im Privatsektor und erste Anzeichen einer steigenden Trennungsrate in den Arbeitsmarktdaten.
Trotz stabiler Baselines für die Gesamtwirtschaft, deutet die kumulative Evidenz auf eine stärkere Abschwächung hin, die über die MPC-Prognosen hinausgehen könnte.
Spaltung im MPC über den richtigen Kurs
Ramsdens Rede unterstreicht die anhaltende Spaltung innerhalb des MPC der Bank of England, wo er zu den drei Mitgliedern gehört, die bereits eine Zinssenkung befürworten.
Seine detaillierte Analyse des Arbeitsmarktes liefert eine fundierte Begründung für eine dovishere Haltung, die im Gegensatz zur Mehrheitsentscheidung steht, den Leitzins unverändert zu lassen.
Die Rede ist bemerkenswert, da sie die Argumente für eine frühere Lockerung der Geldpolitik klar darlegt und die Debatte über das Ausmaß der Arbeitsmarktschwäche und deren Auswirkungen auf die Inflationsaussichten vertieft.
Fundierte Argumente für Zinssenkung
Die Rede ist hochrelevant, da sie die detaillierte Begründung eines MPC-Mitglieds für eine Zinssenkung liefert.
Ramsdens Fokus auf die kumulativen Signale einer deutlichen Arbeitsmarktschwäche, die über die Baselines hinausgehen, bietet wichtige Einblicke in die internen Debatten.
Die starke Signalwirkung ergibt sich aus der klaren Positionierung und der detaillierten Datenanalyse, die seine abweichende Meinung untermauert und zukünftige Entscheidungen beeinflussen könnte.