London: Regulierer synchronisieren Fahrplan für Finanzbranche
Regulierungs-Pipeline transparent
Die Bank of England und weitere britische Regulierungsbehörden veröffentlichen die neunte Ausgabe ihres 'Regulatory Initiatives Grid'.
Dieses halbjährliche Dokument skizziert die bevorstehenden regulatorischen Vorhaben und soll der Finanzbranche Planungssicherheit geben.
Im Fokus stehen Initiativen zur Stärkung der Finanzstabilität, Effizienzsteigerung, Innovationsförderung sowie zur Steigerung des Verbrauchervertrauens.
Die enge Zusammenarbeit der Behörden, etwa bei der Meldepflicht für Vorfälle und Auslagerungen, unterstreicht Londons Bestreben, seine Position als führendes Finanzzentrum durch koordinierte und wachstumsfördernde Regulierung zu festigen.
Londons Regulierungs-Strategie
Seit der Gründung des Financial Services Regulatory Initiatives Forum im Jahr 2020 ist die Koordination der britischen Aufsichtsbehörden ein zentrales Anliegen.
Die regelmäßige Veröffentlichung des Grids signalisiert nicht nur Transparenz, sondern auch den strategischen Willen, die regulatorische Last für die Finanzindustrie planbar zu machen.
Dies ist besonders relevant in einem Post-Brexit-Umfeld, in dem London seine Attraktivität als globaler Finanzplatz durch eine kohärente und effiziente Regulierung unterstreichen will, anstatt durch einen Flickenteppich an Einzelmaßnahmen zu verwirren.
Transparenz als Standortfaktor
Die neunte Ausgabe des Grids ist eine erwartbare Aktualisierung.
Sie sendet keine neuen Signale, sondern bestätigt den eingeschlagenen Kurs: Wachstum und Stabilität durch koordinierte, transparente Regulierung.
Die Signalstärke liegt in der Konsistenz und dem Bekenntnis zur fortgesetzten Zusammenarbeit der Behörden.
Dies ist für die Planungssicherheit der Finanzakteure von Bedeutung.
Original: Ninth edition of the Regulatory Initiatives Grid
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