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PRA erhöht Einlagensicherung auf 120.000 Pfund: Mehr Schutz für Sparer

Einlagensicherung in UK deutlich erhöht

Die Prudential Regulation Authority (PRA) der Bank of England hat bestätigt, dass die Einlagensicherung des Financial Services Compensation Scheme (FSCS) in Großbritannien ab dem 1. Dezember von 85.000 Pfund auf 120.000 Pfund angehoben wird.

Diese Erhöhung, die eine frühere Empfehlung von 110.000 Pfund übertrifft, berücksichtigt aktuelle Inflationsdaten und Konsultationsergebnisse.

Ziel ist es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Sicherheit ihrer Einlagen zu stärken und das Finanzsystem zu stabilisieren.

Gleichzeitig steigt der Schutz für temporär hohe Guthaben aus Lebensereignissen von 1 Million auf 1,4 Millionen Pfund.

Finanzinstitute müssen ihre Informationsmaterialien bis Mai 2026 anpassen.

Anpassung an Inflation und Stärkung des Vertrauens

Die Anhebung der Einlagensicherung ist eine direkte Reaktion auf die gestiegene Inflation seit der letzten Anpassung 2017 und ein klares Signal der Regulierungsbehörden, das Finanzsystem zu modernisieren.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Inflation ist die Stärkung des Verbrauchervertrauens in die Finanzdienstleistungen von entscheidender Bedeutung.

Diese Maßnahme der PRA, die auch die temporären Hochguthaben betrifft, reiht sich in globale Bemühungen ein, die Stabilität des Bankensektors durch robuste Schutzmechanismen zu gewährleisten und potenzielle Bankenruns zu verhindern.

Direkte Policy-Ankündigung mit hoher Relevanz

Diese Pressemitteilung ist eine explizite und endgültige Ankündigung einer wichtigen regulatorischen Änderung.

Die Erhöhung der Einlagensicherung auf 120.000 Pfund betrifft Millionen von Sparern und alle britischen Finanzinstitute direkt.

Sie ist eine konkrete Maßnahme zur Stärkung des Verbrauchervertrauens und zur Anpassung an aktuelle Wirtschaftsdaten, insbesondere die Inflation.

Dies unterstreicht die proaktive Rolle der PRA bei der Sicherung der Finanzstabilität.