BOE: Neue Statistik-Taxonomie bricht mit alter Version
Technisches Upgrade erfordert Systemanpassung
Die Bank of England hat Version 1.3.1 ihrer Statistik-Taxonomie veröffentlicht.
Obwohl die Meldepflichten unverändert bleiben, müssen Banken ihre Systeme anpassen: Die neue Version ist nicht abwärtskompatibel mit v1.3.0.
Zudem entfällt das bisherige 'Statistical Utility'-Tool, was den Umstieg auf externe Softwarehäuser erzwingt.
Ab Mitte Juni 2026 sind Live-Einreichungen für Mai-Daten fällig, nach zwei UAT-Phasen Anfang und Frühjahr 2026.
Daten-Standardisierung als Daueraufgabe
Zentralbanken sind auf präzise und effiziente Daten angewiesen.
Die kontinuierliche Aktualisierung technischer Taxonomien wie der XBRL-Standards der BOE ist daher Routine.
Diese Updates sollen die Datenqualität verbessern und die Meldeprozesse straffen.
Für die beaufsichtigten Institute bedeutet das jedoch einen ständigen Anpassungsdruck, da technische Spezifikationen sich weiterentwickeln und Kompatibilität gewahrt werden muss.
Routine-Update mit Implementierungsaufwand
Die Aktualisierung der Taxonomie ist ein erwartbarer technischer Schritt zur Fehlerbehebung und Effizienzsteigerung.
Die fehlende Abwärtskompatibilität und der Wegfall des BOE-eigenen Tools bedeuten für die meldenden Institute jedoch konkreten Umstellungsaufwand.
Es ist ein administrativer, kein geldpolitischer Akt.