BOE-Umfrage 2025 H2: Vertrauen steigt, Cyber- und Geopolitik dominieren Risikolandschaft
Vertrauen steigt, Risiken bleiben hoch
Die Bank of England's Systemic Risk Survey 2025 H2 zeigt eine gestiegene Zuversicht der Marktteilnehmer in die Stabilität des britischen Finanzsystems gegenüber dem Vorquartal.
Die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit eines hochwirksamen Ereignisses bleibt kurzfristig ähnlich, steigt aber mittelfristig an.
Cyberangriffe und geopolitische Risiken sind weiterhin die am häufigsten genannten, am schwierigsten zu managenden und am wahrscheinlichsten eintretenden Risiken.
Ein britischer Wirtschaftsabschwung wird zwar seltener genannt, bleibt aber eine Hauptsorge.
Inflationsrisiken setzen ihren Abwärtstrend fort, während Risiken durch Finanzmarktstörungen und globale Wirtschaftsabschwünge zunehmen.
95% der Befragten sind sehr oder ziemlich zuversichtlich.
Einblick in Marktstabilität und Risikowahrnehmung
Diese halbjährliche Umfrage der Bank of England ist ein zentrales Instrument zur Bewertung der Stabilität des britischen Finanzsystems.
Sie erfasst die Ansichten von Führungskräften aus Banken, Vermögensverwaltern, Versicherern und anderen Finanzakteuren zu Risiken und Vertrauen.
Die Ergebnisse der 2025 H2-Umfrage, die zwischen Juli und August 2025 mit 59 teilnehmenden Firmen durchgeführt wurde, spiegeln die Perspektiven des Marktes wider und dienen der Zentralbank als wichtige Informationsquelle für ihre Finanzstabilitätsziele.
Marktstimmung als Frühindikator
Die Umfrage ist wichtig, da sie die kollektive Risikowahrnehmung der Finanzmarktteilnehmer abbildet und so potenzielle Schwachstellen im System aufzeigt.
Sie ist deskriptiv, da sie Meinungen zusammenfasst und keine direkten politischen Signale der BOE enthält.
Die konsistente Nennung von Cyber- und Geopolitikrisiken sowie der Trend bei Inflations- und Konjunkturrisiken sind jedoch wichtige Indikatoren für die Zentralbank.
Original: Systemic Risk Survey Results - 2025 H2
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