BOE-Ökonomin Dhingra: US-Zölle und Brexit-Lehren für offene Ökonomien
Globale Handelsfragmentierung bedroht Wachstum
Swati Dhingra von der Bank of England sprach bei der irischen Zentralbank über die zunehmend protektionistische Handelspolitik, insbesondere die US-Zölle, die das höchste Niveau seit 1930 erreicht haben.
Sie betont die breitere Erosion des Globalisierungskonsenses und die tiefgreifenden Auswirkungen auf kleine, offene Volkswirtschaften wie das Vereinigte Königreich und Irland.
Dhingra analysiert die negativen Folgen des Brexit auf Handel, Investitionen und Produktivität und zieht Parallelen zu aktuellen globalen Handelserschütterungen.
Sie warnt vor den Turbulenzen und Unsicherheiten, die Wachstum und Inflation prägen werden.
Protektionismus fordert Zentralbanken heraus
Die Rede reiht sich in die wachsende Debatte um die Zukunft des globalen Handels und die Rückkehr des Protektionismus ein.
Angesichts der angespannten Beziehungen zwischen den USA und China sowie der breiteren Tendenz zur Deglobalisierung sind Dhingras Ausführungen hochaktuell.
Sie beleuchtet die Herausforderungen für Zentralbanken, die sich mit den Auswirkungen auf Inflation, Wachstum und Lieferketten auseinandersetzen müssen.
Die detaillierte Analyse der Brexit-Folgen dient als mahnendes Beispiel für die Kosten von Handelsbarrieren, insbesondere für kleine, offene Volkswirtschaften.
Fundierte Analyse mit klaren Warnsignalen
Die Rede bietet eine fundierte empirische Analyse der globalen Handelsfragmentierung, mit Fokus auf US-Zölle und Brexit-Folgen.
Sie zeigt detailliert negative Auswirkungen auf Handel, Investitionen und Produktivität im UK auf, was wichtige Lehren für offene Volkswirtschaften birgt.
Obwohl keine direkten geldpolitischen Signale, betont sie die erheblichen makroökonomischen Herausforderungen für Zentralbanken durch diese Entwicklungen.