BoE schlägt höhere Gebühren für Finanzmarktinfrastrukturen 2025/26 vor
BoE konsultiert zu FMI-Gebühren 2025/26
Die Bank of England (BoE) konsultiert zu ihren Aufsichtsgebühren für Finanzmarktinfrastrukturen (FMI) für 2025/26.
Die Vorschläge umfassen neue Gebührensätze zur Deckung des Finanzierungsbedarfs für FMI-Aufsichts- und Politikaktivitäten, einschliesslich eines Vergleichs mit 2024/25.
Es werden Änderungen der Gebührenquoten für verschiedene Kategorien von UK-FMIs vorgeschlagen, einschliesslich einer neuen Kategorie 3 für UK-Zahlungssysteme.
Die vorgeschlagenen Stundensätze für spezielle Projektgebühren (SPF) steigen.
Die Gebühren für UK-CCPs sollen um 7,8% und für UK-CSDs um 15,2% steigen, primär aufgrund erweiterter politischer Arbeit nach FSMA 2023 und der Entwicklung von Regelwerken.
Die BoE wird auch Über- oder Unterausgaben aus 2024/25 von UK-CSDs und UK-CCPs zurückfordern.
Die Konsultation endet am 9. Dezember 2025.
Anpassung an neue Regulierungslandschaft
Diese Konsultation ist ein jährlicher Prozess der BoE zur Festlegung von Gebühren für die Aufsicht über Finanzmarktinfrastrukturen.
Sie reflektiert die gestiegenen Verantwortlichkeiten und Kosten, die sich aus dem Financial Services and Markets Act (FSMA 2023) ergeben, welcher der BoE neue Regelsetzungsbefugnisse verlieh.
Die Anpassung der Gebühren und die Entwicklung neuer Regelwerke (z.B. für CCPs und CSDs) sind entscheidend, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und Innovationen im FMI-Sektor zu unterstützen, während gleichzeitig die Effizienz der Aufsicht sichergestellt wird.
Die Vorschläge betreffen alle UK- und Non-UK-FMIs, die der BoE Aufsichtsgebühren zahlen.
Auswirkungen auf FMI-Betreiber und Regulierung
Die Gebührenanpassungen sind für FMI-Betreiber direkt relevant, da sie Betriebskosten beeinflussen.
Sie spiegeln die gestiegene regulatorische Aktivität der BoE nach FSMA 2023 und die Entwicklung neuer Regelwerke wider.
Die Anpassung der Gebührenquoten und die neue Kategorie signalisieren eine Weiterentwicklung des Aufsichtsrahmens zur Innovationsförderung.
Klare Vorabinformation über zukünftige Kosten und regulatorische Ausrichtungen für betroffene Firmen.