BoE erhöht Kosten für Langfrist-Repo-Fazilität
BoE passt Repo-Konditionen an
Die Bank of England bestätigt in einer Marktmitteilung vom 7. November 2025 die geplante Erhöhung des Mindestspreads für Level-A-Sicherheiten in ihrer Indexed Long-Term Repo (ILTR) Operation.
Ab dem
17. November 2025 steigt der Aufschlag auf den Bank Rate von 0 auf 3 Basispunkte für neue Ziehungen.
Die erste Operation mit den angepassten Konditionen findet am
18. November 2025 statt.
Ziel ist es, die Anreize zwischen den Short-Term Repo (STR) und ILTR Fazilitäten auszugleichen und die effektiven Kosten angesichts der längeren Laufzeit des ILTR anzugleichen.
Änderungen für Level-B- und -C-Sicherheiten sind derzeit nicht vorgesehen.
Alle anderen Parameter bleiben unverändert.
Feinjustierung im Liquiditätsmanagement
Diese Anpassung ist Teil der laufenden Kalibrierung des Sterling Monetary Framework (SMF) der Bank of England.
Sie signalisiert keine Änderung der geldpolitischen Ausrichtung, sondern eine technische Optimierung zur Effizienzsteigerung der Liquiditätsfazilitäten.
Die bereits im Juni 2025 angekündigte Maßnahme unterstreicht den proaktiven Ansatz der BoE, die Funktionsweise ihrer Instrumente an die Marktbedingungen anzupassen und eine ausgewogene Nutzung zwischen kurz- und langfristigen Repo-Operationen zu fördern.
Für Marktteilnehmer, die auf diese Fazilitäten angewiesen sind, bedeutet dies eine direkte Kostenanpassung.
Technische Anpassung mit direkter Wirkung
Die Mitteilung bestätigt eine bereits angekündigte, aber für Marktteilnehmer relevante Änderung der Repo-Konditionen.
Sie ist keine geldpolitische Neuausrichtung, sondern eine technische Feinjustierung zur Optimierung der Liquiditätsbereitstellung.
Die Relevanz liegt in der direkten Auswirkung auf die Finanzierungskosten für Banken, die Level-A-Sicherheiten im ILTR nutzen.
Die Signalstärke ist hoch, da es sich um eine konkrete, terminierte Implementierung einer Policy-Anpassung handelt, die die Anreizstruktur der Fazilitäten beeinflusst.