BoE: Hypotheken-Stresstest bremst nur marginale Zahl von Erstkäufern
FPC-Affordability-Test trifft nur 2% der Mieter
Eine Analyse der Bank of England zeigt, dass die Hypotheken-Regeln des Financial Policy Committee (FPC) nur einen geringen Einfluss auf potenzielle Erstkäufer haben.
Für 75% der Mieter ist der Immobilienkauf primär durch fehlende Ersparnisse limitiert.
Der FPC-Affordability-Test, der eine Zinssteigerung von 3% simuliert, begrenzt die Kreditaufnahme für die verbleibenden 25% der Mieter.
Die Studie schätzt, dass lediglich 2% der Mieter, die sich sonst eine median-preisige Erstwohnung leisten könnten, durch diesen Test eingeschränkt werden.
Die Regeln sollen hoch verschuldete Haushalte verhindern, ohne den Markt stark zu beeinflussen.
Debatte um Zugang zum Eigenheim
Diese Analyse liefert wichtige quantitative Einblicke in die Wirksamkeit makroprudenzieller Instrumente der BoE im britischen Immobilienmarkt.
Angesichts der anhaltenden Debatte um die Erschwinglichkeit von Wohnraum und den Zugang zum Eigenheim für junge Generationen, präzisiert die Studie die Rolle des FPC-Affordability-Tests.
Sie zeigt, dass die primäre Hürde für die meisten Mieter nicht die Kreditwürdigkeit unter Stresstests ist, sondern das Eigenkapital.
Dies untermauert die gezielte Natur der FPC-Interventionen zur Finanzstabilität.
Präzise Analyse einer FPC-Regel
Die Quelle bietet eine detaillierte, datengestützte Bewertung der FPC-Hypothekenregeln.
Sie quantifiziert den Einfluss des Affordability-Tests auf Erstkäufer präzise und zeigt, dass dessen Wirkung gezielt und begrenzt ist.
Dies ist relevant für Policy-Experten, die die Effektivität makroprudenzieller Instrumente beurteilen.
Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die keine neuen Policy-Signale aussendet, sondern die Funktionsweise einer bestehenden Maßnahme beleuchtet.