BOJ Data

BOJ: Japanische Kreditkonditionen im September 2025 – Zinsen für Neu- und Bestandsdarlehen

BOJ-Kreditzinsen September 2025 veröffentlicht

Die Bank of Japan (BOJ) hat die durchschnittlichen Vertragszinssätze für Kredite und Diskontierungen im September 2025 veröffentlicht.

Die Daten zeigen die Entwicklung der Zinsen für neue Darlehen und den Bestand an ausstehenden Krediten, aufgeschlüsselt nach kurz- und langfristigen Konditionen sowie verschiedenen Banktypen wie inländischen Lizenzbanken, Stadtbanken, Regionalbanken und Shinkin-Banken.

Im September 2025 lag der durchschnittliche Zinssatz für neue Gesamtdarlehen inländischer Lizenzbanken bei 1,149 %, während der Bestand an Gesamtdarlehen 1,154 % erreichte.

Kurzfristige Neudarlehen verzeichneten 1,835 %, langfristige 1,089 %.

Die Statistik bietet detaillierte Einblicke in die Kreditkosten im japanischen Finanzsystem und ist eine wichtige Kennzahl für die Analyse der Geldpolitik und der Kreditmärkte.

Die Veröffentlichung erfolgte am 26. November 2025.

Einordnung der japanischen Kreditmärkte

Diese monatlichen Statistiken der Bank of Japan sind essenziell für das Verständnis der Kreditkonditionen im japanischen Finanzsystem.

Sie spiegeln wider, wie sich die Geldpolitik der BOJ auf die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte auswirkt.

Die Unterscheidung zwischen Neu- und Bestandsdarlehen sowie verschiedenen Bankkategorien ermöglicht eine differenzierte Analyse der Marktliquidität und der Zinsweitergabe.

Trends in diesen Daten können Hinweise auf die wirtschaftliche Aktivität und die Effektivität geldpolitischer Maßnahmen geben, insbesondere im Kontext der anhaltenden Bemühungen der BOJ, Preisstabilität zu gewährleisten.

Standarddaten ohne unmittelbare Politiksignale

Die Veröffentlichung der durchschnittlichen Vertragszinssätze ist eine routinemäßige monatliche Statistik der BOJ.

Sie bietet wichtige deskriptive Informationen über die Kreditmärkte, enthält jedoch keine neuen geldpolitischen Ankündigungen oder Forward Guidance.

Die Daten sind relevant für die Beobachtung von Trends und die Bewertung der Transmission der Geldpolitik, sind aber für sich genommen selten marktbewegend, es sei denn, es gäbe unerwartet starke Abweichungen von den Erwartungen.