BOJ: Moderate Wachstumsaussichten, Inflation erreicht 2%-Ziel erst später – Zinsanhebungen gehen weiter
BOJ: Moderate Wachstum, spätere Inflation, Zinsanhebungen
Japans Wirtschaft wächst voraussichtlich moderat, gebremst durch globale Handelspolitik und nachlassende Unternehmensgewinne, soll sich aber später mit einer Erholung der Überseemärkte beschleunigen.
Die Kerninflation (CPI exkl. frische Lebensmittel) wird bis Mitte 2026 unter 2% fallen, da die Effekte steigender Lebensmittelpreise nachlassen.
Danach wird sie aufgrund wachsenden Arbeitskräftemangels und steigender mittel- bis langfristiger Inflationserwartungen allmählich ansteigen und in der zweiten Hälfte des Projektionszeitraums das 2%-Stabilitätsziel erreichen.
Die Prognosen für reales BIP und CPI bleiben gegenüber Juli unverändert.
Risiken für die Wirtschaft sind 2026 abwärtsgerichtet, für Preise ausgeglichen.
Die BOJ wird die Politikzinsen weiter anheben und die akkommodierende Haltung anpassen, um das Ziel nachhaltig zu erreichen.
BOJ bestätigt Straffungskurs
Der BOJ-Ausblick vom Oktober 2025 ist ein entscheidendes Dokument für die Einschätzung der zukünftigen Geldpolitik.
Er liefert eine detaillierte Projektion der Wirtschafts- und Preisentwicklung Japans und bestätigt die Absicht der Zentralbank, die Politikzinsen weiter anzuheben.
Die Bestätigung der Inflationsentwicklung hin zum 2%-Ziel, wenn auch mit anfänglicher Verlangsamung, signalisiert eine Fortsetzung des Normalisierungspfades trotz globaler Unsicherheiten.
Dies ist für Marktteilnehmer von hoher Relevanz.
Klare Zinsanhebungssignale
Der Bericht ist von höchster Relevanz, da er explizit die Fortsetzung der Zinsanhebungen durch die BOJ ankündigt.
Die detaillierte Inflationsprognose, die zunächst eine Verlangsamung und dann eine Erreichung des 2%-Ziels vorsieht, liefert eine klare Roadmap.
Die unveränderten Prognosen und die Einschätzung der Risikobalance untermauern den entschlossenen geldpolitischen Kurs.