BOJ hebt Leitzins auf 0,75% an: Inflationsziel in Reichweite
Japans Zinswende beschleunigt sich
Die Bank of Japan erhöht ihren Leitzins auf 0,75 Prozent, ein deutlicher Schritt von zuvor 0,5 Prozent.
Dieser Beschluss vom Dezember 2025 untermauert die Überzeugung der Notenbank, dass der Mechanismus aus moderaten Lohn- und Preissteigerungen nachhaltig ist.
Das 2-Prozent-Inflationsziel rückt damit in der zweiten Hälfte des Projektionszeitraums näher.
Trotz der Anhebung bleiben die realen Zinsen negativ, was die Wirtschaft weiterhin stützen soll.
Die BOJ signalisiert weitere Straffungen, sollte sich die positive Entwicklung fortsetzen.
Japans Weg aus der Deflation
Jahrelang kämpfte Japan gegen Deflation und stagnierende Löhne.
Die heutige Zinserhöhung der BOJ auf 0,75 Prozent ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich das Blatt wendet.
Nach der ersten Anhebung aus dem Negativbereich ist dies ein klares Signal, dass die Notenbank Vertrauen in die Nachhaltigkeit des Lohn-Preis-Mechanismus gewonnen hat.
Die BOJ steuert einen vorsichtigen Kurs, um die Wirtschaft nicht abzuwürgen, aber die Ära der ultralockeren Geldpolitik neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu.
Klarer Schritt, weitere folgen
Die BOJ setzt ihren Normalisierungskurs fort und signalisiert mit der Zinserhöhung auf 0,75 Prozent, dass sie das Inflationsziel ernst nimmt.
Die Betonung des Lohn-Preis-Mechanismus ist entscheidend.
Die Märkte werden nun die Geschwindigkeit weiterer Anhebungen genau beobachten.