KI-Betrugswelle: EU-Aufseher warnen Verbraucher
EBA Press

KI-Betrugswelle: EU-Aufseher warnen Verbraucher

KI-Betrug: Neue Waffen für Scammer

Europas Finanzaufseher schlagen Alarm: Künstliche Intelligenz befeuert eine neue Welle des Online-Betrugs.

EBA, EIOPA und ESMA (ESAs) veröffentlichen zwei Factsheets, die Verbrauchern helfen sollen, sich vor immer raffinierteren Maschen zu schützen.

Betrüger nutzen KI, um Stimmen und Videos zu fälschen, Identitäten zu stehlen und Anleger in Krypto- und Ponzi-Schemata zu locken.

Die Initiative, die praktische Tipps zur Erkennung von Phishing, unseriösen Angeboten und Warnzeichen liefert, ist eine Reaktion auf die wachsende Komplexität digitaler Täuschungsmanöver, die weit über traditionelle Betrugsformen hinausgehen.

Sie rät unter anderem, niemals persönliche oder Bankdaten zu teilen und stets die Quelle zu verifizieren.

Digitalisierung der Kriminalität

Betrug ist so alt wie das Finanzwesen, doch die Digitalisierung hat seine Dimensionen gesprengt.

Mit dem Aufkommen von KI und Blockchain-Technologien erhalten Kriminelle Werkzeuge, die Täuschungen immer überzeugender und schwerer erkennbar machen.

Die ESAs reagieren damit auf eine Entwicklung, die nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch Identitätsdiebstahl und erheblichen emotionalen Stress für die Opfer bedeutet.

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem die Aufsichtsbehörden versuchen, die Verbraucher mit Wissen zu wappnen, bevor die nächste Betrugswelle überrollt.

Pflichtübung im Kampf gegen digitale Kriminalität

Die Initiative der ESAs ist eine notwendige Reaktion auf die rasante Entwicklung digitaler Betrugsformen.

Während die Inhalte der Factsheets für informierte Kreise wenig überraschend sind, liegt ihr Wert in der breiten Zugänglichkeit und der expliziten Warnung vor KI-gestützten Täuschungen.

Es ist ein wichtiger Baustein der Finanzbildung, der die eigentliche Herausforderung – die Durchsetzung gegen anonyme Online-Kriminalität – nur flankiert.