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EBA: Fortschritte bei MREL-Anforderungen für EU-Banken bis Q2 2025

EBA MREL Dashboard Q2 2025 veröffentlicht

Die EBA hat ihr halbjährliches Dashboard zu den Mindestanforderungen für Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten (MREL) für Q2 2025 veröffentlicht.

Es deckt 304 EU-Banken ab und zeigt, dass die durchschnittliche externe MREL-Anforderung inklusive Puffer für G-SIIs bei 28,9% der RWA, für Top-Tier/fished Banks bei 28,5% und für andere Banken bei 24,3% lag.

Die Subordinationsanforderung betrug 21,5% für G-SIIs und 22% für Top-Tier/fished Banks.

Banken nutzen hauptsächlich Eigenkapitalinstrumente (19,8-21,6% der RWA) und nachrangige nicht-bevorzugte Schuldtitel (G-SIIs, Top-Tier) bzw. unbesicherte Schuldtitel (andere Banken).

Bis Juni 2026 werden MREL-Instrumente im Wert von 221 Mrd. EUR fällig, was 16-21% der gesamten berücksichtigungsfähigen Instrumente (ohne Eigenmittel) ausmacht.

Bail-in bleibt die bevorzugte Abwicklungsstrategie nach RWA (94%), während Bail-in und Transfer nach Anzahl der Entscheidungen ausgeglichen sind.

MREL-Umsetzung und Finanzstabilität

Die EBA-Veröffentlichung bietet einen wichtigen Einblick in den Fortschritt der MREL-Umsetzung im europäischen Bankensektor.

MREL ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Banken im Falle einer Schieflage über ausreichende Verlustabsorptionskapazitäten verfügen und eine geordnete Abwicklung ohne Steuergelder möglich ist.

Die Daten zeigen die Diversifizierung der Instrumente zur Erfüllung der Anforderungen und die bevorstehenden Refinanzierungsbedarfe.

Dies ist relevant für die Bewertung der Resilienz des Finanzsystems und die Effektivität des Abwicklungsrahmens.

Die unterschiedlichen Strategien für große und kleine Banken spiegeln die Komplexität der Abwicklungsplanung wider.

Wichtiger Statusbericht zur Bankenresilienz

Das Dashboard liefert eine detaillierte Momentaufnahme der MREL-Erfüllung im EU-Bankensektor.

Es ist wichtig für die Bewertung der Finanzstabilität und der Fähigkeit von Banken, Verluste zu absorbieren.

Die Daten sind deskriptiv und zeigen den aktuellen Stand sowie bevorstehende Refinanzierungsbedarfe, enthalten jedoch keine neuen politischen Ankündigungen oder zukunftsgerichteten Leitlinien.

Es bestätigt die fortlaufende Umsetzung der BRRD-Vorgaben.