EZB forciert DLT-Zahlungen und strafft Bankenaufsicht
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EZB forciert DLT-Zahlungen und strafft Bankenaufsicht

DLT, Bankenregeln und Bulgariens Euro-Start

Die Europäische Zentralbank treibt die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs voran, vereinfacht Bankenregeln und bereitet sich auf Bulgariens Beitritt zur Eurozone vor.

Bis zum dritten Quartal 2026 soll das Eurosystem erste Angebote für DLT-basierte Großtransaktionen in Zentralbankgeld implementieren, flankiert von einem aktualisierten Rechtsrahmen.

Gleichzeitig veröffentlicht die EZB Empfehlungen zur Vereinfachung des europäischen Bankenaufsichtsrahmens und legt neue Leitlinien für die Behandlung notleidender Kredite fest.

Diese operativen und regulatorischen Weichenstellungen markieren eine umfassende Agenda für das kommende Jahr.

Europas Finanzsystem im Umbruch

Die EZB gestaltet aktiv die Zukunft des europäischen Finanzsystems, von der digitalen Infrastruktur bis zu den regulatorischen Rahmenbedingungen.

Die Entscheidungen spiegeln einen vielschichtigen Ansatz wider, um Effizienz, Stabilität und Resilienz zu stärken.

Insbesondere die Fortschritte bei der Distributed Ledger Technology (DLT) und die Bemühungen zur Vereinfachung der Bankenregulierung unterstreichen die Notwendigkeit, Innovation und regulatorische Belastung auszubalancieren.

Bulgariens bevorstehender Euro-Beitritt ist zudem ein klares Signal für die fortgesetzte Integration der Währungsunion.

Operative Weichenstellung für 2026

Das Dokument skizziert konkrete Schritte für die Integration von DLT in den Zahlungsverkehr, die Vereinfachung der Bankenregulierung und die Stärkung der Aufsicht.

Obwohl keine direkten geldpolitischen Signale enthalten sind, legen diese Entscheidungen ein entscheidendes Fundament für die Funktionsweise und Widerstandsfähigkeit des Eurosystems und des europäischen Bankensektors in den kommenden Jahren.

Bulgariens Euro-Beitritt ist ein bedeutender institutioneller Schritt.