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EZB besetzt Schlüsselpositionen in der Bankenaufsicht neu: Drei Generaldirektoren ernannt

Personelle Veränderungen in der EZB-Bankenaufsicht

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 19. November 2025 drei neue Generaldirektoren für die Bankenaufsicht ernannt, die ihre Aufgaben am 1. März 2026 antreten werden.

Patrick Amis wird Generaldirektor für Horizontale Aufsichtslinien, Korbinian Ibel für Systemische und Internationale Banken und Thijs van Woerden für Universelle und Diversifizierte Institute.

Alle drei sind bereits erfahrene Generaldirektoren innerhalb der EZB und wechseln intern ihre Zuständigkeiten.

Korbinian Ibel ersetzt Ramón Quintana, der nach über zehn Jahren in der europäischen Bankenaufsicht in den Ruhestand geht und zur Banco de España wechselt.

Die Ernennungen unterstreichen das Engagement der EZB für interne Mobilität auf den höchsten Führungsebenen, um die Zusammenarbeit zu fördern und die Effektivität der Aufsicht zu steigern.

Die bankenspezifische Aufsicht der EZB ist in drei Generaldirektionen nach Geschäftsmodellen strukturiert, ergänzt durch die thematische Unterstützung der Generaldirektion Horizontale Aufsichtslinien.

Die Suche nach einem neuen Generaldirektor für Spezialisierte Institute und Weniger Bedeutende Institute wurde bereits eingeleitet.

Die Vita der ernannten Personen zeigt langjährige Erfahrung in nationalen und europäischen Aufsichtsbehörden sowie im Privatsektor.

Kontinuität und interne Mobilität in der EZB

Diese Pressemitteilung der EZB kündigt routinemäßige, aber wichtige Personalrochaden auf Generaldirektoren-Ebene innerhalb der Bankenaufsicht an.

Die Ernennungen von Amis, Ibel und van Woerden sind keine externen Neubesetzungen, sondern interne Wechsel erfahrener Führungskräfte, was die Betonung der internen Mobilität unterstreicht.

Die Struktur der Bankenaufsicht bleibt unverändert, lediglich die Verantwortlichkeiten innerhalb des bestehenden Rahmens werden neu verteilt.

Der Abgang von Ramón Quintana ist eine bemerkenswerte Veränderung, jedoch bleibt er dem Eurosystem durch seinen Wechsel zur Banco de España erhalten.

Die Besetzung dieser Schlüsselpositionen ist entscheidend für die operative Effizienz und die strategische Ausrichtung der europäischen Bankenaufsicht.

Routinemäßige Personalentscheidung ohne neue Signale

Die Ernennung von drei Generaldirektoren für die Bankenaufsicht ist eine solide, aber keine marktbewegende Nachricht.

Es handelt sich um interne Umbesetzungen erfahrener Führungskräfte, die die Kontinuität der Aufsicht gewährleisten.

Es gibt keine Hinweise auf eine Änderung der geldpolitischen oder aufsichtsrechtlichen Strategie.

Die Meldung ist deskriptiv und betrifft die interne Organisation der EZB, nicht die direkte Kommunikation von Forward Guidance oder neuen politischen Ansätzen.

Der Fokus liegt auf der Förderung interner Mobilität und der Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Aufsicht.

Original: ECB appoints three Directors General for banking supervision

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