FCA schließt Mirabella-Ermittlung ab: Keine Verstöße bei Greensill-Aufsicht
Mirabella entgeht FCA-Strafe
Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat ihre Untersuchung gegen Mirabella Advisors LLP eingestellt.
Die Prüfung, die sich auf Mirabellas Aufsicht über Greensill Capital Securities Limited konzentrierte, ergab keine Verstöße, die weitere Maßnahmen erfordern würden.
Mirabella hatte bereits die Annullierung ihrer Zulassung beantragt und bietet seit dem 12. September 2025 keine Finanzdienstleistungen mehr an.
Die FCA behält sich jedoch das Recht vor, die Entscheidung bei neuen Informationen zu überprüfen.
Nachbeben der Greensill-Pleite
Die Untersuchung gegen Mirabella Advisors ist ein weiteres Kapitel im weitreichenden Greensill-Skandal, der 2021 zur Pleite des Finanzdienstleisters führte und weitreichende Schockwellen durch die Finanzwelt sandte.
Die FCA hatte die Ermittlungen im Mai 2021 aufgenommen, um die Rolle von Mirabella als Principal für Greensill Capital Securities zu klären.
Weltweit laufen weiterhin Untersuchungen zu den Verflechtungen und Verantwortlichkeiten im Umfeld von Greensill.
Routine-Abschluss mit Hintertür
Die Einstellung der Untersuchung ist ein erwartbarer administrativer Schritt, der keine neuen geldpolitischen oder regulatorischen Signale aussendet.
Die Relevanz liegt primär im Kontext des Greensill-Skandals.
Die FCA-Klausel, die eine erneute Prüfung bei neuen Informationen erlaubt, ist Standard, unterstreicht aber die anhaltende Sensibilität des Falls.
Original: Closure of investigation into Mirabella Advisors LLP
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