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FCA senkt Mahngebühren für Meldepflichten, optimiert Prozesse

FCA: Weniger Bürokratie, faire Mahngebühren

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat eine Konsultation zur Reduzierung der Verwaltungsgebühren für verspätete regulatorische Meldungen von 250 auf 100 Pfund gestartet.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Gebühren fairer und verhältnismäßiger zu gestalten, insbesondere für kleinere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen.

Seit der Einführung der Gebühr hat die FCA ihre Prozesse erheblich verbessert, darunter die Einführung von "My FCA", was zu einer erhöhten Compliance-Rate führte.

Die neuen Vorschläge umfassen auch klarere Leitlinien und verbesserte Benachrichtigungen, um unnötige Gebühren zu vermeiden.

Zudem sollen drei nicht mehr benötigte Datenerfassungen für Versicherungsunternehmen entfallen.

Die FCA betont ihr Engagement für kontinuierliche Prozessverbesserungen und einen "smarteren" Regulierungsansatz durch die Straffung der Compliance und die Reduzierung der Belastungen für Unternehmen.

Eine Verzögerung der Mahngebühren für Meldungen zwischen dem 22. Dezember 2025 und dem 5. Januar 2026 ist ebenfalls vorgesehen.

FCA setzt Zeichen für Bürokratieabbau

Diese Konsultation der FCA reiht sich in einen breiteren Trend unter Regulierungsbehörden ein, die Effizienz zu steigern und die Belastung für beaufsichtigte Unternehmen zu reduzieren.

Insbesondere nach dem Brexit und in einem Umfeld wirtschaftlicher Unsicherheit stehen Aufsichtsbehörden unter Druck, ihre Prozesse zu optimieren und die Proportionalität ihrer Maßnahmen zu gewährleisten.

Die Initiative der FCA, Mahngebühren zu senken und Datenerfassungen zu streichen, sendet ein wichtiges Signal an den Markt, dass die Behörde nicht nur neue Regeln aufstellt, sondern auch ihre eigenen administrativen Abläufe kritisch überprüft und anpasst.

Dies ist besonders relevant für kleinere Finanzinstitute, die oft über weniger Ressourcen für Compliance verfügen.

FCA: Pragmatismus bei Verwaltungslasten

Die Quelle ist für beaufsichtigte Unternehmen von direkter Relevanz, da sie konkrete Entlastungen bei administrativen Gebühren und Meldepflichten in Aussicht stellt.

Obwohl keine marktbewegenden geldpolitischen oder makroprudenziellen Signale enthalten sind, zeigt die FCA damit eine proaktive Haltung zur Verbesserung der eigenen Effizienz und zur Reduzierung der Bürokratie.

Dies ist ein klares Signal für einen pragmatischeren und verhältnismäßigeren Regulierungsansatz, der insbesondere kleineren Marktteilnehmern zugutekommt.

Original: FCA consults on reducing late fees for regulatory returns

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