FCA plant strengere Regeln für ESG-Ratings: Transparenz im Fokus
FCA stärkt Vertrauen in ESG-Ratings
Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat Vorschläge zur Regulierung von ESG-Ratings veröffentlicht, um deren Transparenz, Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit zu verbessern.
Dies folgt einer Regierungsentscheidung, ESG-Ratings in den Zuständigkeitsbereich der FCA zu bringen, und zielt darauf ab, Bedenken hinsichtlich der Methodik und Transparenz zu adressieren, die fast die Hälfte der Nutzer äußern.
Die Maßnahmen sollen über zehn Jahre Nettovorteile von rund 500 Millionen Pfund generieren und konzentrieren sich auf erhöhte Transparenz, verbesserte Governance, Management von Interessenkonflikten und Beschwerdeverfahren.
Die Konsultation läuft bis März 2026, mit finalen Regeln Ende 2026 und Inkrafttreten im Juni 2028.
UK festigt Rolle als Sustainable-Finance-Hub
Die Initiative der FCA ist ein entscheidender Schritt, um den schnell wachsenden globalen Markt für ESG-Daten, der bis 2025 voraussichtlich 2,2 Milliarden US-Dollar erreichen wird, zu standardisieren.
Sie unterstreicht das Bestreben der britischen Regierung, das Vereinigte Königreich als führendes Zentrum für nachhaltige Finanzen zu etablieren und Innovationen zu fördern.
Die Vorschläge sind eng an internationale Standards und Empfehlungen, wie die der IOSCO und des ICMA-Verhaltenskodex, angelehnt, was auf eine globale Harmonisierung der Regulierung abzielt.
Dies schafft dringend benötigte Klarheit für Investoren und Unternehmen.
Klarheit und Vertrauen für ESG-Markt
Diese Veröffentlichung ist eine explizite Policy-Ankündigung mit weitreichenden Implikationen für den ESG-Rating-Markt.
Sie schafft regulatorische Klarheit und adressiert direkt die Bedenken der Nutzer.
Die Ausrichtung an internationalen Standards und die Stärkung des Vertrauens in ESG-Ratings sind entscheidend für die Positionierung des UK als Sustainable-Finance-Hub.
Die lange Umsetzungsfrist bis 2028 gibt dem Markt ausreichend Zeit zur Anpassung.