Großbritannien: VRPs treiben Open Banking an, neue Regeln in Sicht
Regulierung für Open Banking 2.0
Großbritanniens Open Banking erlebt einen rasanten Aufschwung, angetrieben durch Variable Recurring Payments (VRPs).
Mit über 16 Millionen Nutzern und einem Anstieg der Open-Banking-Zahlungen um 53 Prozent im Jahresvergleich, etablieren sich VRPs als flexible Alternative zu Lastschriften und machen bereits 16 Prozent aller Transaktionen aus.
Die UK Payments Initiative (UKPI) wird 2025 starten, mit den ersten Live-Zahlungen im ersten Quartal 2026.
Parallel dazu bereitet die Regierung eine Gesetzgebung für 2026 vor, die der FCA neue Befugnisse zur Gestaltung eines stabilen und wettbewerbsfähigen Ökosystems verleihen soll.
Zukunft des Zahlungsverkehrs
Die Entwicklung im britischen Open Banking spiegelt einen globalen Trend wider, bei dem traditionelle Zahlungssysteme durch innovative, datengetriebene Lösungen ergänzt oder ersetzt werden.
Die Einführung von VRPs und die bevorstehende regulatorische Neuausrichtung durch die FCA markieren den Übergang von einer Pionierphase zu einem reiferen Markt.
Es geht darum, das enorme Potenzial für Effizienz und Wettbewerb zu nutzen, ohne dabei die Resilienz, Sicherheit und den Verbraucherschutz zu vernachlässigen – eine Gratwanderung, die viele Jurisdiktionen beschäftigt.
Wachstum trifft auf Regulierungspflicht
Der Bericht bestätigt das starke Wachstum im britischen Open Banking und die zunehmende Bedeutung von VRPs.
Die Ankündigung neuer Gesetzgebung und erweiterter FCA-Befugnisse für 2026 ist ein klares Signal, dass der Markt in eine neue, stärker regulierte Phase eintritt.
Dies schafft Planungssicherheit für Marktteilnehmer und unterstreicht die Notwendigkeit robuster Rahmenbedingungen für Innovation und Verbraucherschutz.
Original: Open banking: a year of progress
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