Hypotheken: Fed hebt Gutachten-Freigrenze an
Inflation passt Hypotheken-Regeln an
Die US-Aufsichtsbehörden erhöhen den Schwellenwert für Hypothekendarlehen, die von speziellen Gutachtenpflichten ausgenommen sind.
Ab dem 1. Januar 2026 steigt dieser Betrag von 33.500 auf 34.200 US-Dollar.
Die Anpassung folgt der jährlichen Inflationsrate (CPI-W) von 2,1 Prozent, gemessen am 1. Juni 2025.
Diese Routineanpassung, verankert im Dodd-Frank Act, entlastet Kreditgeber bei kleineren, höherpreisigen Hypotheken, ohne den Verbraucherschutz zu untergraben.
Dodd-Frank-Regulierung in der Praxis
Der Dodd-Frank Act führte nach der Finanzkrise verschärfte Gutachtenpflichten für höherpreisige Hypotheken ein, um Verbraucher zu schützen und riskante Kreditpraktiken einzudämmen.
Kleinere Darlehen wurden jedoch von dieser Regel ausgenommen, um den Verwaltungsaufwand für Kreditgeber zu minimieren.
Die jährliche Anpassung des Schwellenwerts an die Inflation stellt sicher, dass diese Entlastung ihre Relevanz behält und nicht durch Kaufkraftverlust ausgehöhlt wird.
Es ist eine technische, aber notwendige Fortführung der Regulierung.
Routine ohne Nachrichtenwert
Die jährliche Anpassung des Schwellenwerts ist eine rein technische Operation, die der Inflationsentwicklung folgt.
Sie hat keine geldpolitischen oder marktbewegenden Implikationen, sondern dient der administrativen Konsistenz der Dodd-Frank-Regulierung im Bereich des Verbraucherschutzes bei Hypotheken.