CRA-Schwellenwerte steigen: Routine-Anpassung für Kleinbanken
FED Press

CRA-Schwellenwerte steigen: Routine-Anpassung für Kleinbanken

CRA-Schwellenwerte 2026: Kleinbanken neu definiert

Die Federal Reserve und die FDIC haben die aktualisierten Asset-Schwellenwerte für 'kleine' und 'mittelgroße kleine' Banken unter dem Community Reinvestment Act (CRA) für 2026 bekannt gegeben.

Diese jährliche Anpassung, getrieben durch einen Anstieg des CPI-W um 2,51 Prozent bis November 2025, verschiebt die Grenzen: Eine Kleinbank hat nun weniger als 1,649 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten, während eine mittelgroße Kleinbank zwischen 412 Millionen und 1,649 Milliarden US-Dollar liegt.

Die Änderung ist eine rein mechanische Reaktion auf die Inflation, ohne neue regulatorische Akzente zu setzen.

CRA: Inflationsanpassung als Pflichtübung

Der Community Reinvestment Act verpflichtet Finanzinstitute, die Kreditbedürfnisse ihrer gesamten Gemeinschaft zu erfüllen, auch in einkommensschwachen Vierteln.

Die Klassifizierung einer Bank als 'klein' oder 'mittelgroß klein' bestimmt dabei die Prüfverfahren.

Die jährliche Anpassung der Asset-Schwellen basiert auf dem Verbraucherpreisindex und ist somit eine vorhersagbare, nicht diskretionäre Maßnahme.

Sie stellt sicher, dass die regulatorische Einordnung der Banken mit der wirtschaftlichen Realität Schritt hält.

Jährliche Anpassung ohne Überraschung

Die Anpassung der CRA-Schwellenwerte ist eine rein mechanische, inflationsbedingte Aktualisierung.

Sie folgt einem festen Algorithmus basierend auf dem CPI-W und enthält keinerlei diskretionäre Elemente oder neue geldpolitische Signale.

Für die betroffenen Kleinbanken ist dies eine wichtige administrative Information, für den breiteren Finanzmarkt jedoch eine Randnotiz.