Fed verlängert Konsultationsfrist für mehr Stresstest-Transparenz
Längere Frist für Stresstest-Kommentare
Das Federal Reserve Board hat am
21. November 2025 bekannt gegeben, die Kommentierungsfrist für seinen Vorschlag zur Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht von Stresstestmodellen und -szenarien zu verlängern.
Die neue Frist ist der
21. Februar 2026, statt des ursprünglich geplanten
22. Januar 2026.
Diese Verlängerung soll interessierten Parteien mehr Zeit geben, die komplexen Sachverhalte zu analysieren und ihre Stellungnahmen vorzubereiten.
Es wird klargestellt, dass diese Fristverlängerung nicht die Kommentare zu den Stresstestszenarien für 2026 betrifft, deren Abgabe weiterhin für den 1. Dezember 2025 vorgesehen ist.
Fed betont Stakeholder-Engagement bei Regulierung
Die Verlängerung der Kommentierungsfrist unterstreicht das Engagement der Fed für einen umfassenden Dialog mit Banken und Finanzexperten bei der Gestaltung wichtiger Regulierungsrahmen.
Die Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht von Stresstests ist ein zentrales Anliegen, um die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit dieser Instrumente zur Sicherung der Finanzstabilität zu erhöhen.
Die Maßnahme signalisiert, dass die Fed bereit ist, auf die Bedürfnisse der Marktteilnehmer einzugehen, um fundierte und breit abgestützte Entscheidungen zu treffen, insbesondere in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit und komplexer Finanzmärkte.
Prozedurale Anpassung ohne neue Signale
Die Mitteilung ist rein informativer Natur und kündigt eine prozedurale Fristverlängerung an.
Sie enthält keine neuen politischen Signale oder substanziellen Änderungen an der vorgeschlagenen Regulierung.
Für institutionelle Investoren und Finanzjournalisten ist die direkte Relevanz gering, es sei denn, sie sind direkt an der Ausarbeitung von Kommentaren beteiligt.
Für Policy-Experten im Bereich Bankenregulierung ist es eine wichtige administrative Information, die den Zeitplan beeinflusst.