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Fed erhöht Preise für Zahlungsdienste ab 2026: Banken und Kreditgenossenschaften betroffen

Fed-Zahlungsdienste: Gebühren steigen um 0,9 Prozent

Das Federal Reserve Board hat am Donnerstag die neuen Preise für die von den Federal Reserve Banks angebotenen Zahlungsdienste bekannt gegeben, die ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Diese Dienste umfassen unter anderem die Scheckabwicklung, automatisierte Clearing House (ACH)-Transaktionen, Sofortzahlungen sowie Großkunden-Zahlungs- und Abwicklungsdienste.

Gemäß Gesetz muss die Fed Gebühren erheben, um langfristig alle Kosten, einschließlich kalkulatorischer Kosten und einer angemessenen Eigenkapitalrendite, zu decken.

Für 2026 wird eine Kostendeckung von 108 Prozent der tatsächlichen und kalkulatorischen Ausgaben erwartet.

Insgesamt resultieren die Preisänderungen in einer durchschnittlichen Erhöhung von 0,9 Prozent für etablierte Dienste.

Reguläre Preisanpassung im Zahlungsverkehr

Diese Ankündigung ist ein routinemäßiger, gesetzlich vorgeschriebener Schritt der Federal Reserve, um die Kosten für ihre Zahlungsdienste zu decken.

Sie spiegelt die Rolle der Fed als zentraler Infrastrukturanbieter im US-Zahlungssystem wider und stellt sicher, dass die Preise wettbewerbsfähig gegenüber privaten Anbietern sind.

Die moderate Preisanpassung von 0,9 Prozent für etablierte Dienste ist im Einklang mit dem Mandat der Fed, die langfristige Kostendeckung zu gewährleisten, ohne dabei ein monetärpolitisches Signal zu senden.

Es handelt sich um eine operationelle Anpassung, die direkte Auswirkungen auf die Kostenstrukturen der Finanzinstitute hat, die diese Dienste nutzen.

Operationelle Klarheit ohne Überraschungen

Die Pressemitteilung ist eine explizite Ankündigung operativer Preispolitik, die für Finanzinstitute, die die Dienste der Fed nutzen, relevant ist.

Sie liefert Transparenz über die Kostenstruktur und die Kostendeckungsziele der Fed.

Obwohl die Preisanpassung von 0,9 Prozent gering ist und keine direkten Auswirkungen auf die Geldpolitik hat, ist die klare Kommunikation der zukünftigen Gebühren ein wichtiges Signal für die Planung der betroffenen Institutionen.

Es ist eine erwartbare, aber notwendige Aktualisierung.