Fed öffnet Banken die Tür für Innovation – alte Hürden fallen
Innovation statt Restriktion für Banken
Die Federal Reserve zieht eine restriktive Richtlinie von 2023 zurück und schafft stattdessen einen neuen Rahmen für innovative Bankaktivitäten.
Die alte Regelung hatte staatlich beaufsichtigte Mitgliedsbanken auf die gleichen Aktivitäten beschränkt, die auch für Banken unter Aufsicht anderer Bundesbehörden zulässig waren.
Die neue Richtlinie öffnet nun sowohl versicherten als auch nicht versicherten Banken unter Fed-Aufsicht den Weg für bestimmte innovative Produkte und Dienstleistungen.
Vizevorsitzende Michelle W. Bowman betont, dies ermögliche dem Sektor, sicher und modern zu bleiben.
Die Fed reagiert damit auf die rasche Entwicklung im Finanzsystem und ihr eigenes gewachsenes Verständnis neuer Technologien.
Balanceakt zwischen Sicherheit und Fortschritt
Zentralbanken weltweit ringen mit der Frage, wie sie Innovationen im Finanzsektor fördern können, ohne die Stabilität zu gefährden.
Die Fed hatte sich 2023 zunächst restriktiv positioniert, um Risiken zu minimieren.
Die nun erfolgte Kehrtwende signalisiert ein gewachsenes Verständnis für die Chancen neuer Technologien und den Druck, mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten.
Es ist ein Versuch, den Spagat zwischen der Bewahrung von Sicherheit und Solidität und der Notwendigkeit, modern und effizient zu bleiben, zu meistern.
Dies könnte auch als Reaktion auf die Forderung nach mehr Klarheit im Umgang mit Krypto-Assets und anderen digitalen Innovationen interpretiert werden.
Wichtiger Schritt für Fintech-Banken
Die Fed korrigiert ihren Kurs und schafft einen klareren Rahmen für Innovationen.
Das ist ein wichtiges Signal für Banken, die neue Technologien adaptieren wollen, und könnte den Wettbewerb im US-Finanzsektor beleben.
Die explizite Erwähnung von versicherten und unversicherten Banken ist hierbei entscheidend und bietet mehr Rechtssicherheit.